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Witte mit drei Scorerpunkten für Türk Gücü

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(mad) Nach dem gestrigen 4:0-Erfolg bei Viktoria Preußen Frankfurt hat Türk Gücü Friedberg in der Fußball-Gruppenliga weiterhin beste Chancen, den Durchmarsch in die Verbandsliga Süd zu realisieren. Das Team von Trainer Savas Yasaroglu profitierte gestern vom 1:1-Remis der Verfolger aus Griesheim und Kalbach.

Die Auseinandersetzung mit der jungen Mannschaft von Trainer Thomas Mahlau verlief allerdings nicht so klar, wie es das Ergebnis vermuten lässt.

Türk Gücüs Pressesprecher Hamit Demiroglu betonte nach der Partie, dass die Preußen es seiner Mannschaft nicht leicht gemacht hätten: »Unser Gegner hat sich richtig gut verkauft. Wir haben uns lange Zeit sehr schwer gegen die gut kämpfenden und kompakt auftretenden Hausherren getan«, lautete sein Fazit, dem der Betreuer der Preußen, Manfred Franz, voll und ganz beipflichtete: »Unsere Mannschaft hat sich sehr engagiert präsentiert. Zudem konnten wir den Tabellenführer mit drei Stürmern überraschen. Der Sieg unserer Gäste geht in Ordnung, wenn er auch um zwei Tore zu hoch ausfiel. Die Friedberger haben ihre Tore wunderbar herausgespielt«, zollte er in seinem Statement den Gästen großen Respekt.

Die engagiert und schnell geführte Begegnung spielte sich in der ersten Hälfte überwiegend im Mittelfeld ab. Beide Mannschaften waren jedoch kurz vor dem gegnerischen Strafraum mit ihrem Latein am Ende, so dass es kaum nennenswerte Torchancen zu notieren gab. Der Ex-Vilbeler Mario Sporer ließ eine gute Chance für die Gastgeber liegen (15.), ehe der gerade eingewechselte Marc Witte mit seinem ersten Ballkontakt erfolgreich war. Er köpfte eine schöne Flanke des gut aufspielenden TG-Zugangs Adrian Saletnik zur 1:0-Gästeführung ein (36.).

Im zweiten Spielabschnitt gestaltete sich die Partie offener. Zunächst verpassten es Akkas (55./scheiterte per Kopf an Keeper Mazengo) und »Otto« Yasaroglu (60./kam einen Schritt zu spät), die Führung des Tabellenführers auszubauen. Dies gelang zwei Minuten später Alit Usic, der nach einer Witte-Vorlage aus zehn Metern zum 0:2 ins lange Eck vollendete (62.). Türk Gücüs Torwart Kamber Koc entschärfte kurz darauf einen Kopfball von Till Schmanke in bravouröser Manier (67.). Yasaroglu sorgte dann für die endgültige Entscheidung, als er nach einer tollen Vorarbeit von Usic nur noch zum 0:3 einschieben brauchte (71.). Den Schlusspunkt zum etwas zu hoch ausgefallenen 4:0-Erfolg des Tabellenführers um Trainer Savas Yasaroglu setzte wiederum Witte, als er nach einem abgeblockten Freistoß am schnellsten reagierte und Torwart Mazengo gekonnt umspielte (88.).

SV Viktoria Preußen Frankfurt: Mazengo, Richter, Benincasa, Saighani, Mujagic, Neumeister, Schmanke, Jung, Buchwald (67. Leichner), Sporer, Lyzcarz.

Türk Gücü Friedberg: Koc – Akkas, Ngolumo, Clark, Pioch – Can (72. Uyanik), Saletnik, Ürün (33. Witte), Menderes Yasaroglu, Usic – Anane (83. Pejic).

Tore: 0:1 (36.) Witte, 0:2 (62.) Usic, 0:3 (71.) Menderes Yasaroglu, 0:4 (88.) Witte.

Schiedsrichter: Christoph Schneider (Wiesbaden).

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