1. Wetterauer Zeitung
  2. Sport
  3. Lokalsport

Wischtak schießt FCO Fauerbach auf Rang zwei

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Paul Wischtak (rechts) schießt den FCO Fauerbach auf Rang zwei. 	(Foto: Nici Merz)
Paul Wischtak (rechts) schießt den FCO Fauerbach auf Rang zwei. (Foto: Nici Merz) © Nicole Merz

(mad) Am Ende eines packenden und hochklassigen Gruppenliga-Spiels behielt der FCO Fauerbach mit 2:1 (1:1) die Oberhand über starke Gäste aus Bornheim. Aufgrund der gestrigen Usinger Niederlage in Königstein kletterte der FCO virtuell auf den zweiten Platz, denn der FCO hat den besseren direkten Vergleich gegenüber Griesheim.

Somit ist an den letzten beiden Spieltagen Spannung pur angesagt. Der Usinger Patzer bedeutet zudem, dass Vatanspor Bad Homburg als Meister und Aufsteiger in die Verbandsliga Süd feststeht.

Die Partie auf dem Fauerbacher Elachfeld begann wie die Feuerwehr. »Es hätte schon nach fünf Minuten 2:2 stehen können«, war Tietz ob der vielen Torchancen noch weit nach Spielschluss sprachlos. In der mit offenem Visier geführten Partie ging es weiter auf und ab. Nach einer knappen halben Stunde konnte Bornheims Daniel Gutberlet den agilen Maximilian Oberschelp nur noch mit einem Foulspiel im Strafraum stoppen. Den fälligen Elfmeter von FCO-Kapitän Michael Walther konnte Bornheims Keeper Ballacchino spektakulär entschärfen (28.). Zwei Zeigerumdrehungen später scheiterte erneut Walther völlig freistehend mit einem Heber am guten Keeper der Gäste (30.). In typischer Mittelstürmer-Manier sorgte dann Bornheims Torjäger Moritz Schneider mit einem Direktschuss für die 0:1-Gästeführung (33.), die sein Teamkollege Atzberger um ein Haar ausgebaut hätte, doch Dominik Roos im Fauerbacher Kasten zeigte ebenfalls eine tolle Parade (40.). Quasi im Gegenzug sorgte Andreas Baufeldt mit einem herrlichen Kopfball (Flanke Witte) für den 1:1-Halbzeitstand (42.).

Auch im zweiten Spielabschnitt büßte die Partie nichts an Klasse ein. Es gab weiterhin auf beiden Seiten sehr viele Torchancen zu verzeichnen. »Es macht keinen Sinn, diese Chancen alle aufzuzählen. Das Spiel hätte ohne Übertreibung auch 7:7 oder 8:8 enden können«, sagte der Fauerbacher Erfolgs-Coach. Dass es für sein Team dennoch zum Sieg reichte, lag einerseits am eingewechselten Paul Wischtak und andererseits an der starken Schlussphase der Olympianer. »Ich muss den Hut vor meinen Jungs ziehen. Nach den schweren Spielen in Usingen und im Kreispokalfinale gegen Bad Vilbel hatte ich gedacht, dass uns am Ende eher die Luft ausgehen würde. Genau das Gegenteil war der Fall. Wir waren zum Spielende hin am Drücker und freuen uns sehr über den späten Siegtreffer«. Dieser fiel in der vorletzten Spielminute als Wischtak einen punktgenauen Diagonalball Oberschelps gekonnt annahm und aus 20 Metern zum umjubelten 2:1 ins lange Eck setzte (89.).

FC Olympia Fauerbach: Roos – Retzloff (75. Sarkisjan), Atkinson, Hues, Witte – Walther, Tosunoglu – Florian Müller (57. Wischtak), Idic, Oberschelp – Baufeldt (66. See).

SG Bornheim/GW: Ballacchino, Gutberlet, Münzel, Schmanke, Heinz, Beutel, Atzberger (63. Kamba), Rummel, Schneider (69. Skor), Troll, Karan.

Steno: Tore: 0:1 (33.) Schneider, 1:1 (42.) Baufeldt, 2:1 (89.) Wischtak. – Besonderes Vorkommnis: Walther (Fauerbach) scheitert mit Foulelfmeter an Ballacchino (28.). – Schiedsrichter: Christoffer Reimund (Zwingenberg).

Auch interessant

Kommentare