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Wischtak an allen Fauerbacher Toren beteiligt

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(mw) Zwar gelang dem FC Kalbach in der 94. Minute der Ausgleich, doch letztlich war der FCO Fauerbach nach dem 3:3 (2:1) gegen den Gruppenliga-Tabellenführer mit dem Remis zufrieden. Denn die Gäste hatten gleich zwei Foulelfmeter verschossen und trafen zudem das Aluminium. Die Olympianer sind damit weiter im Aufwind und sammelten einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf.

»Kalbach hat zwei Elfmeter geschossen und in der zweiten Halbzeit mit viel Druck auf den Ausgleich gedrängt. Mit dem Punkt können wir zufrieden sein«, bilanzierte FCO-Pressesprecher Jürgen Güssgen.

In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer auf dem Elachfeld ein gutes Gruppenliga-Spiel. Fauerbach hatte mehr vom Spiel und nutzte dies auch in ein Plus an Torchancen um, während die Gäste selten, aber auch gefährlich, vor dem Tor von Dominik Roos auftauchten. Die etwas defensivere Taktik von Matthias Tietz mit den beiden Müllers etwas zurückgezogen auf den Außenbahnen zum 4-4-2-System schien aufzugehen. Bereits nach sechs Minuten machte sich die Rückkehr von Ferdijan Idic bezahlbar, der eine Sperre abzusitzen hatte. Idic schickte den Ball durch die Gasse auf Wischtak, der trocken zum 1:0 abschloss. Nur 40 Sekunden später traf Philippi im Gegenzug die Latte des Fauerbacher Gehäuses. Eine noch größere Ausgleichschance bot sich Soldinger in der elften Minute. Roos soll Wiedemer gefoult haben, und der FCK-Mittelfeldspieler trat zum Elfmeter an. Selbst der neue Zaun 15 Meter hinter dem Tor war zu niedrig, Soldinger schoss weit über das Tor. Auf der Gegenseite erhöhte Fauerbach erneut durch Wischtak, der nach Jannik Müllers Innenpfosten-Knaller nur abstauben brauchte.

Die Kalbacher Antwort dauerte wieder nicht lange – und war diesmal von Erfolg gekrönt. Manuel Philippi profitierte von einer zu kurzen Hues-Abwehr und schoss aus 18 Metern zum 2:1 ein. Nach einer Idic-Flanke köpfte Wischtak über das Tor (43.).

Nach der Pause gab es mehrere Kopien der Ereignisse aus der ersten Hälfte. Zunächst drosch auch Sascha Wobbe den nächsten Elfmeter (dieses Mal berechtigt) über das Fauerbach Tor (47.), ehe Fauerbach acht Minuten später erneut nicht konsequent genug klärte und Christopher Stein aus der Distanz zum 2:2 einschoss (55.). Stein war bis dato insbesondere gegen Marcel Rösinger abgemeldet gewesen. Nach einem Foul an Wischtak gab es den dritten Elfmeter der Partie, Michael Walther verwandelte sicher zum 3:2 (66.). Der FCK erhöhte nun den Druck und wurde in der vierten Minute der Nachspielzeit belohnt. Manuel Philippi schloss aus 13 Metern nach einer Ecke mit der Außenseite ab, das Leder schlug per Heber zum gerechten 3:3 ein.

FCO Fauerbach: Roos – Hues, Rösinger, Atkinson, Sarkisjan – Florian Müller, Tosunoglu, Walther, Jannik Müller – Wischtak (81. Berktas), Idic (92. Büchner).

FC Kalbach: Klug, Cirak (83. Soyah), Leonhardt, Soldinger, Wobbe, Wiedemer (42. Krieg), Philippi, Gutzeit, Loew, Stein, Schröder.

Tore: 1:0 (6.) Wischtak, 2:0 (14.) Wischtak, 2:1 (18.) Philippi, 2:2 (55.) Stein, 3:2 (66.) Walther, 3:3 (94.) Philippi. – Besondere Vorkommnisse: Kalbachs Soldinger und Wobbe schießen Foulelfmeter über das Tor (14./47.). – Schiedsrichter: Frohnapfel (Neuhof).

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