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"Wir wissen die Ergebnisse einzuschätzen"

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Das kommende Duell des Fußball-B-Ligisten FC Rendel gegen den Rangsiebten FC Karben II (Sonntag, 15 Uhr) wird vermutlich das schwierigste Spiel für den aktuellen Tabellenzweiten. Momentan läuft es für den FCR. Vor zwei Wochen ein 10:0 gegen den SC Dortelweil III, zuletzt ein 17:1-Schützenfest gegen die TSG Ober-Wöllstadt II: Drei Punkte hinter Spitzenreiter VfR Ilbenstadt hat das Team von FCR-Trainer Alexander Jörg gegenüber den VfR in puncto Tordifferenz zuletzt nicht nur aufgeholt, sondern mit einem Plus von 76 Toren gegenüber 74 bei Ilbenstadt sogar überholt. Nur gemessen an den Punkten liegt die Mannschaft aus Rendel noch hinter den Niddatalern.

Das kommende Duell des Fußball-B-Ligisten FC Rendel gegen den Rangsiebten FC Karben II (Sonntag, 15 Uhr) wird vermutlich das schwierigste Spiel für den aktuellen Tabellenzweiten. Momentan läuft es für den FCR. Vor zwei Wochen ein 10:0 gegen den SC Dortelweil III, zuletzt ein 17:1-Schützenfest gegen die TSG Ober-Wöllstadt II: Drei Punkte hinter Spitzenreiter VfR Ilbenstadt hat das Team von FCR-Trainer Alexander Jörg gegenüber den VfR in puncto Tordifferenz zuletzt nicht nur aufgeholt, sondern mit einem Plus von 76 Toren gegenüber 74 bei Ilbenstadt sogar überholt. Nur gemessen an den Punkten liegt die Mannschaft aus Rendel noch hinter den Niddatalern.

Alexander Jörg, erst 10:1, zuletzt 17:1 – mussten Sie Ihre Spieler im Training zurück auf den Teppich holen?

Alexander Jörg : Nein, überhaupt nicht. Wir alle wissen die Wertigkeit der beiden Ergebnisse einzuschätzen. Darüber waren wir uns auch am Sonntag schon zur Pause in der Kabine im Klaren. Wir fanden es mega, dass sich die TSG Ober-Wöllstadt II trotz großer personeller Probleme bereit erklärt hatte anzutreten, statt einfach abzusagen.

Das bevorstehende Derby gegen den FC Karben II dürfte um einiges schwerer für Ihr Team werden.

Jörg: Genau, mit nur 32 Gegentreffern weist der FC Karben II mit die wenigsten der Liga auf. Schon im Hinspiel mussten wir äußerst geduldig sein, was wir zum Glück auch waren, als wir mit einem späten 2:0 den Deckel draufgesetzt haben.

Die Partie dürfte für Sie nicht nur vor dem Derby-Hintergrund ein besonderes Spiel sein, oder?

Jörg: Richtig. Karbens Trainer Benjamin Kötter und ich, wir sind privat schon seit vielen Jahren gute Kumpels. In der Jugend haben wir zusammen beim KSV Klein-Karben gespielt.

Kann Ihre Mannschaft am Sonntag in Bestbesetzung antreten?

Jörg: Leider nicht. Mit Sasa Jovanovic, den eine Schambeinentzündung ausbremst, Pascal König, der an seinem bereits vierten Kreuzbandriss laboriert, und Okan Genc, der am Meniskus verletzt ist, gibt es gleich drei Langzeitverletzte zu ersetzen. Wobei Pascal und Okan vermutlich gar nicht mehr Fußball spielen werden. Auch Karim Bayoudh muss wegen einer Adduktorenverletzung aussetzen.

Der FC Rendel liegt mit nur drei Zählern Rückstand auf Tabellenführer VfR Ilbenstadt in Lauerstellung. Wird es nach Ihrer Ansicht bei diesem Zweikampf bleiben?

Jörg: Ich habe den Tabellendritten SSV Heilsberg nach wie vor fest im Kalkül. Das Team hat ja noch ein Spiel weniger ausgetragen als Ilbenstadt und wir. Leisten sich die ersten zwei der Tabelle auch nur einen Fehltritt, ist Heilsberg wieder ganz nah dran.

Nur noch zwei Tore fehlen Ihrer Mannschaft bis zum 100. erzielten Treffer. Wartet auf den Schützen des "100." eigentlich eine besondere Belohnung?

Jörg: Das spielt keine Rolle. Die Punkte sind viel wichtiger. (Foto: pm)

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