Windelwechsler will noch aufsteigen

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Am Wochenende steht den Fußballern der B-Liga, Gruppe 1, der dritte Spieltag in 2019 bevor. Die Blicke richten sich nach Ober-Mörlen zum Spitzenspiel der gastgebenden Grün-Weißen gegen den SV Nieder-Weisel II am Sonntag um 15 Uhr.

Am Wochenende steht den Fußballern der B-Liga, Gruppe 1, der dritte Spieltag in 2019 bevor. Die Blicke richten sich nach Ober-Mörlen zum Spitzenspiel der gastgebenden Grün-Weißen gegen den SV Nieder-Weisel II am Sonntag um 15 Uhr.

Schon vor zwei Wochen sollte an der Hüftersheimer Mühle das Topspiel der Mörlener gegen den SV Schwalheim stattfinden, jedoch fiel die Partie wegen des unbespielbaren Platzes aus, ebenso wie Ober-Mörlens Gastspiel beim Traiser FC II. Mit dem gestrigen 4:4 der Mannschaft von Andreas Dietel beim SV Steinfurth II starten für die Mörlener die englischen Wochen.

Nach dem Duell mit der zweite Mannschaft von Nieder-Weisel am Sonntag sind bis 14. April noch vier weitere Partien terminiert: Am 28. März in Butzbach, am 6. April in Rödgen, am 11. April zu Hause gegen Schwalheim und am 14. April gegen die TSG Wölfersheim. "Das ist ein interessantes Programm, was aufgrund der teils unebenen Plätzen auch Kraft kostet. Da wird es sich zeigen, ob wir Boden gut machen können und unser Ziel Aufstieg im Auge behalten können. Auch wenn wir jedes Spiel ernst nehmen, haben die Heimbegegnungen gegen Schwalheim und Nieder-Weisel II besonderes Gewicht", sagt Dietel. Für Sonntag sind die Mörlener personell gut aufgestellt. Trotz Feuchtigkeit des Platzes geht man davon aus, dass dieser am Sonntag bespielbar sein wird.

Die Vorfreude auf die kommenden Spiele ist groß bei Trainer Dietel, denn diese werden seine letzten Spiele beim SV Ober-Mörlen sein, da im Sommer die Zusammenarbeit zwischen Verein und Trainer endet. Der Vorstand wolle sich anders orientieren, lautete die Begründung. "Es ist verständlich, nach sechs Jahren einen Wechsel vorzunehmen. Mir hat zu Beginn diese Aussage etwas wehgetan. Schließlich kenne ich viele unserer Spieler schon aus der Jugendzeit. Ich habe das Gefühl, ich habe ihnen schon die Windel gewechselt", sagte Dietel. Nachfolger solle Nils-Arne Wielpütz, derzeit noch Trainer der Usinger TSG, werden.

Der Rest aus dem Wetterauer-Quintett, tritt auswärts an. Gut aus der Winterpause gekommen ist der Türkische SV Bad Nauheim II, dessen Blicke sich selbst vor dem Gastspiel bei Blau-Weiß Espa (Sonntag, 15 Uhr) schon auf den kommenden Mittwoch richten, wenn es zum SV Nieder-Weisel II geht. Der Tabellenführer SV Schwalheim gastiert zeitgleich beim VfR Butzbach. VfR-Pressewart Oliver Langer weiß um die Stärken der Schwalheimer, jedoch betont er: "Wir werden uns am Sonntag nicht hinten rein stellen. Wir sind selbstbewusst genug, vorne unsere Chance zu suchen. Wir brauchen uns mit unserem Sturm nicht vor Schwalheim verstecken." Ausgehend von der Statistik ist die SG Oppershofen beim SV Hoch-Weisel II Favorit (Sonntag, 13 Uhr). Dabei sind die Oppershofener jedoch bisher von Ausrutschern nicht gefeit gewesen.

Ebenfalls gut in die Saison gestartet war der SVP Fauerbach. Doch dann riss der Faden. Nach zuletzt fünf Punktspielniederlagen ist die Mannschaft auf Tabellenplatz elf abgerutscht. Nicht ganz unwichtig war dabei das Fehlen von Stammspielern. Unabhängig von dieser Situation hat der Verein in der Winterpause einen Trainerwechsel vorgenommen. Der bisherige Coach Lars Billasch konnte diese Funktion mit seiner beruflichen Aufgabe nicht mehr vereinbaren. So kam Nicola Brudaglio aus Ehringshausen. Es herrschte Euphorie, als es bei seinem ersten Spiel nach einem Ende der Niederlagenserie aussah, doch dann fiel in Wölfersheim das 0:1. Am Sonntag (15 Uhr) hat Brudaglio seine Heimpremiere gegen Tabellennachbar KSV Bingenheim.

Auch der KSV blickt auf erfolglose Wochen zurück. Aus sechs Spielen holten die Bingenheimer nur drei Zähler. Am vergangenen Sonntag setzte es ein 0:5 in Oppershofen, dort stand Torjäger Tobias Stete in Doppelfunktion als Spielertrainer auf dem Platz. Verletzungsbedingt kann Torwart Mirco Brinkmann gegen Fauerbach nicht auflaufen. Für ihn soll Frank Östreich zwischen die Pfosten. Bingenheims Pressewart Hans-Joachim Stapp ist guter Dinge: "Obwohl wir auswärts in acht Spielen nur drei Punkte holten und nun viermal hintereinander auswärts spielen, sehe ich für uns keine Abstiegsgefahr. Am Sonntag ist die Aufgabe für uns machbar."

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