Schwimmen

Wilmes knackt 700-Punkte-Marke

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(pm). Am ersten Oktober-Wochenende trafen sich Kader- und Nachwuchsschwimmer aus ganz Deutschland im Europabad in Wetzlar zum Winterschwimmfest des TV Wetzlar. Der für die SG Frankfurt startende Rosbacher Aaron Wilmes präsentierte sich in extrem starker Form und siegte bei drei von fünf Starts. Über die 400 Meter Freistil setzte er sich in der offenen Wertung unter 42 Konkurrenten durch.

Über die acht Bahnen setzte Wilmes am Freitag in 4:06,64 Minuten eine persönliche Bestzeit, knackte die 700-Punkte-Schwelle und erhielt den Pokal für die beste Leistung. Bereits nach 200 Metern lag er in einem starken Feld überraschend deutlich mit zwei Sekunden in Front. Er gewann mit fünf Sekunden Vorsprung.

Auf allen übrigen Strecken ging der Rosbacher in der Altersklasse der Jahrgänge 2003 und älter ins Rennen. Der Samstag stand unter dem Motto Sprint. Auf den von ihm ungeliebten kurzen Strecken 100 Meter Delfin (Zweiter von zwölf) und 50 Meter Brust (Vierter von zwölf) erzielte Wilmes ebenfalls Bestzeiten und blieb insbesondere im Delfin mit 59,06 Sekunden unter einer Minute. Während Wilmes bei der Wende noch auf Rang vier lag, spielte er auf der zweiten Bahn seine konditionelle Stärke aus und erreichte den Silberrang.

Mit 200 m Delfin und 200 m Freistil warteten am Sonntag zwei anspruchsvolle Strecken auf den 19-Jährigen. Wie geplant, schwamm er die ersten 100 m Delfin in 1:02 Minuten, leistete sich dann aber eine schlechte Wende und schlug in 2:10,16 Minuten an. Trotzdem reichte es für Gold. Auch über 200 m Freistil konnte Wilmes die neun Konkurrenten besiegen, obwohl er mit 1:57,68 Minuten seine Bestzeit knapp verpasste.

Seit dem Einstieg von Ex-Bundestrainer Dirk Lange, der im Juli als Chefcoach nach Frankfurt kam, konzentriert sich der 19-Jährige auf Freistil und Delfin. »Die Erhöhung der Trainingsintensität auf bis zu zehn Einheiten pro Woche und die technischen Impulse von Dirk haben mich vorangebracht«, sagt Wilmes.

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