Wiedersehen mit altem Bekannten

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(jsa). Na ch der 30:34-Heimniederlage gegen den TSV Bayer Dormagen am vergangenen Wochenende wartet heute mit dem TuS N-Lübbecke ein echter Brocken auf den TV Hüttenberg (19.30 Uhr/Rittal-Arena Wetzlar). Runderneuert und gespickt mit Top-Spielern der 2. Handball-Bundesliga will sich Trainer Frederick Griesbach als Spielverderber mit seiner Mannschaft entpuppen. "Wir sind klarer Außenseiter. Lübbecke könnte mit zwei Mannschaften antreten und mit beiden um den Aufstieg spielen. Viele Akteure, die von der Bank kommen, würden bei anderen Vereinen von Beginn an spielen. Aber in der aktuellen Zeit alles passieren."

Passiert ist beim TuS an allen Ecken und Enden etwas. Florian Baumgärtner (VfL Gummersbach), Tom Skroblien (TuSEM Essen), Lutz Heiny (HSG Nordhorn-Lingen) sind nur ein Teil der zwölf Neuzugänge, die im Sommer nach Ostwestfalen wechselten.

Am bekanntesten in Mittelhessen ist allerdings der Trainer des TuS, Emir Kurtagic. 2017 übernahm er nach dem Abgang von Adalsteinn Eyjolfsson den TV Hüttenberg im prekären Abstiegskampf der Bundesliga. 2019 folgte dann der Wechsel zum TuS N-Lübbecke, bei dem Kurtagic vor einem Monat seinen Vertrag vorzeitig bis 2023 verlängerte. Ein klarer Fingerzeig für die Zukunft und das Vertrauen in den Bosnier, der an sein neues Team glaubt: "Wir haben die aktuell schwere Zeit genutzt, um die Mannschaft aneinander zu gewöhnen. Meine Mannschaften sind bekannt dafür, sich im Saisonverlauf noch zu steigern und genau auf dieses nächste Niveau wollen wir schnellstmöglich kommen."

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