Heimspiel

"Wie im Wohnzimmer": Nidderauer Box-Weltmeisterin Bormann kämpft in Frankfurt

  • schließen

Heimspiel für die Nidderauer Box-Weltmeisterin Sarah Bormann: Sie wird am 4. Mai bei der Box-Gala in Frankfurt kämpfen. Ein Wunsch wird allerdings nicht in Erfüllung gehen.

Die Nidderauerin Sarah Bormann wird ihren WM-Titel im Leicht-Fliegengewicht (bis 49 Kilogramm) bei der Box-Gala des Promoters Sauerland am 4. Mai in der Fraport-Arena verteidigen. 

Bereits eine Woche zuvor war das Programm für die Veranstaltung, die ab 21 Uhr live auf dem Spartensender "Sport1" übertragen werden soll, bekanntgegeben worden. Als Hauptkampf fungiert das Duell zwischen dem Frankfurter Leon Bunn und Leon Harth um den IBF-International-Titel. Außerdem boxen aus Sicht von Sauerland Abass Baraou, Sophie Alisch und Albon Pervizaj.   "Babyface" Bormann gab am Montagabend auf WZ-Nachfrage bekannt, dass sie gegen die Französin Anna Sophie Da Costa antreten wird. "Es ist wie in meinem Wohnzimmer zu boxen. Ich freue mich sehr, dass viele Freunde und Bekannte aus der Umgebung kommen werden. Es wird ein spannender Kampf", sagte sie. Ihre 26-jährige  Gegnerin hat in 32 Profikämpfen   28 Siege und vier Niederlagen zu Buche stehen. 

Gibt es für Sarah Bormann den erhofften Kampf gegen eine Weltmeisterin?

er Boxstall hatte bereits im Vorfeld kundgetan, den Abend mit Vorkämpfen regionaler Kämpfer gestalten zu wollen. Bormann, die in zehn Profikämpfen bislang zehn Siege feierte (davon sieben mit K.o.),  wird bei dem Event ihre WM-Gürtel der Verbände WIBF und GBU verteidigen. Ihre letzte Titelverteidigung datiert vom 16. Januar dieses Jahres, als sie die Belgierin Sanae Jah nach Punkten bezwang und dadurch bis auf   Rang elf der Welt vorgestoßen war. 

Inzwischen rangiert die gelernte chemisch-technische Assistentin auf Platz 25 im weltweiten Ranking der Gewichtsklasse, die einst die deutsche Boxlegende Regina Halmich dominiert hatte. Das Ziel der   Kämpferin in Diensten der TS Fight Sportmanagement GmbH von Geschäftsführer Thomas Schwarz und Sportdirektor Reiner Gottwald  dürfte in Anlehnung an Halmich die Vereinigung aller wichtigen Titel sein. Auf diesem Weg sollte die Französin als Nummer 21 der Weltrangliste nur eine Zwischenstation sein.

Fest steht bereits jetzt: Auch dies wird nicht  der erste TV-Kampf der 28-jährigen Bormann  werden. Diesen Platz werden andere Kämpfe bekommen, die bereits zu einem früheren Zeitpunkt feststanden. Bormann scheint das jedoch egal zu sein: "Ich bin einfach nur froh, dass ich dort boxen kann", sagte sie. "Ich bin schon jetzt top fit."

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare