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Wie der SV Ranstadt das Abenteuer Gruppenliga angeht

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Maciej Wolodczenko © Red

(jore). In der Gruppenliga Frankfurt Ost ist der Startschuss für die Saison 2022/2023 bereits gefallen. Dr SV Ranstadt als höchste Mannschaft aus dem Fußballkreis Büdingen steigt mit der Partie am Sonntag bei Mitaufsteiger DJK SV Sparta Bürgel in den Ligabetrieb ein.

Der Gewinn der Meisterschaft der Kreisoberliga Büdingen war für den SV Ranstadt der bisher größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Die Elf um Spielertrainer Maciej Wolodczenko zelebrierte keinen »Hurra-Fußball«, bestach vielmehr durch Effizienz und vor allem durch ein kompaktes Auftreten. Wie schwer es für eine »Büdinger« Mannschaft ist, in der Gruppenliga Frankfurt Ost mitzuhalten, hat die Vergangenheit gezeigt. Vor Auftakt haben wir mit SVR-Spielertrainer Maciej Wolodczenko gesprochen.

Nur gut zwei Wochen nach Ende der KOL-Saison durfte die Mannschaft ein wenig durch schnaufen, dann begann schon die Vorbereitung auf die neue Runde. Was war der Anlass für den so frühen Start?

Anlass für den frühen Start war die kurze Sommerpause sowie das Bewusstsein meiner Spieler, dass die neue Saison natürlich auch eine große konditionelle Herausforderung wird. Zudem wollten wir einige Vorbereitungsspiele zur Umsetzung der Trainingsinhalte bestreiten und die beiden Pokalspiele gewinnen, um mit einem guten Gefühl in das erste Spiel gehen zu können.

Sie können in dieser ersten Gruppenliga-Saison auf eine eingespielte Mannschaft zurückgreifen. Werten Sie das als Vorteil gegen der Konkurrenz?

Das ist bestimmt von Vorteil. Die meisten Mannschaften haben viele Neuzugänge, aber wir kennen uns alle schon länger, sind untereinander befreundet und insgesamt eine sehr eingeschworene Truppe. Fußballerisch werden wir vielen Gegnern sicherlich unterlegen sein, daher müssen wir über den Kampf und den Zusammenhalt zum Erfolg kommen.

Für alle Spieler bedeutet die Gruppenliga absolutes Neuland. Auch von den wenigen Neuzugängen, kann kein Spieler eine Gruppenliga-Erfahrung nachweisen. Wie will man dieses Handicap kompensieren?

Mit Wille und Glaube an uns selbst. Wir sind ehrgeizig und wollen uns Schritt für Schritt an das höhere Niveau herantasten. Am wichtigsten sind sowieso die Erfahrungen, die wir als Mannschaft, aber auch jeder einzeln, sammeln werden.

Auch Sie selbst haben in den letzten Jahren ausschließlich im Büdinger Fußballkreis gespielt und trainiert, sind also nicht unbedingt ein Kenner der Gruppenliga Frankfurt Ost. Empfinden Sie das als Nachteil?

Klar ist das ein Nachteil. Wir können uns nur auf uns konzentrieren, alles andere können wir nicht beeinflussen. Da ich über keinerlei Erfahrungen in dieser Spielklasse verfüge, bin ich gespannt, was mich selbst auch als Spieler erwartet. Ich werde noch mehr gefordert sein als in der Vergangenheit, dessen bin ich mir bewusst.

Glauben Sie, dass der SVR in der Breite gut genug aufgestellt ist, um das anstehende Mammutprogramm mit insgesamt 38 Ligaspielen bewältigen zu können?

Für unsere begrenzten Möglichkeiten haben wir uns gut aufgestellt. Ob das reicht, werden wir bald sehen.

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