Handball-Bundesliga

HSG Wetzlar startet Deutschland-Tournee

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Die Deutschland-Tournee der HSG Wetzlar in der Handball-Bundesliga beginnt am Samstag nach dem Vormittagstraining. Dann setzt sich die Mannschaft von Trainer Kai Wandschneider in den Bus nach Leipzig, um am Sonntag um 16 Uhr gegen den SC DhfK das erste von drei Auswärtsspielen innerhalb einer Woche hinter sich zu bringen. Zu Hause bleiben wird definitiv Stefan Kneer, der mit Rückenproblemen bis zum Ende des Jahres ausfällt und den Grün-Weißen vor allem in der Abwehr schmerzlich fehlen wird. Für ihn rückt Youngster Ian Weber in den Kader und wird die Wetzlarer Reisegruppe vervollständigen.

Mit einer Niederlage im Gepäck geht es nach Leipzig. Gegen Stuttgart war vor einer Woche im Verlauf der Partie durchaus ein Sieg in Aussicht. Vor allem im zweiten Drittel überzeugte das Team von Wandschneider mit einem 11:3-Lauf. Davor und danach brachten sich die Wetzlarer mit ihren eigenen Unzulänglichkeiten jedoch selbst in die Bredouille. Von 8:13 stellte die HSG die Anzeige auf 20:17 und war wieder voll im Spiel. Was folgte, war ein vergebener Siebenmeter, der den starken Stuttgarter Keeper Johannes Bitter weiter in Wallung und auf die Erfolgsspur brachte. Den Einbruch der HSG, der mit etlichen vergebenen Chancen einherging, nutzten die Stuttgarter, um sich mit dem ersten Sieg in Wetzlar zu belohnen. Um eine Chance zu haben, muss sich die Wandschneider-Sieben auf allen Positionen steigern, die technischen Fehler minimieren und voll konzentriert das eigene Spiel durchziehen.

"Wetzlar spielt einen sehr cleveren und unaufgeregten Handball. Wir brauchen einen sehr guten Plan und vor allem die Unterstützung unserer Fans, um einen erfolgreichen Jahresausklang feiern zu können", sagt DHfK-Coach André Haber.

"Gegen Stuttgart haben wir nicht unseren besten Tag erwischt, waren nicht zu 100 Prozent fokussiert", legt Wetzlars Trainer Wandschneider noch einmal den Finger in die Wunde der letztwöchigen Heimpartie. "Anton Lindskog war der Beste gegen Stuttgart, alle anderen waren nicht gut. Wir müssen in Leipzig über 60 Minuten alle da sein. Die spielen eine super Saison, sind vollkommen zu Recht Achter. Sie haben eine tolle Mannschaft, die sie noch mal verstärken konnten und natürlich auch andere Ziele als wir. Wir werden uns in jedes der nächsten drei Spiele voll reinhängen und dann schauen, was dabei rumkommt."

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