Wetzlar hält eine Halbzeit lang mit

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(pie). Die HSG Wetzlar trat ohne Punkte die Heimreise vom Bundesligaspiel bei Meister THW Kiel an. Mit 19:23 (10:12) musste sich die Mannschaft von Trainer Kai Wandschneider dem Rekordmeister am Samstag geschlagen geben.

Dass beide Teams ersatzgeschwächt ins Rennen gingen, machte sich vor allem aufseiten der Mittelhessen bemerkbar. Die Gastgeber mussten zwar auf Welthandballer Niklas Landin und Sven Ehrig verzichten, doch der Ausfall von Filip Mirkulovski, Stefan Cavor und Anton Lindskog wog bei den Grün-Weißen um Einiges schwerer.

Wetzlar hielt in der ersten Halbzeit noch gut mit und konnte sich nach Rückständen immer wieder heranarbeiten. »Ich denke, wir konnten Kiel nur in der ersten Halbzeit ein bisschen auf die Nerven gehen und bedrängen«, gab Wandschneider zu Protokoll. Zwar leistete sich auch der deutsche Meister einige Fehler, nahm aber eine 12:10-Führung mit in die Pause.

Nach Wiederanpfiff dauerte es fast fünf Minuten, ehe Harald Reinkind die beidseitige Torflaute beendete. Ballverluste und Torhüterparaden hatten die ersten Minuten geprägt. Doch nun bliesen die Kieler zum Angriff. Coach Wandschneider hatte in der 45. Minute genug gesehen - zumindest vom THW - und bat seine Truppe zur Ansprache. Zwei Tore in einer Viertelstunde lautete die magere Ausbeute seiner Sieben. Auf Wetzlarer Seite schlug am Ende noch die Stunde von Lenny Rubin, der seinem Frust freien Lauf ließ. Mit einem Dreierpack verkürzte der Schweizer auf 15:22 (54.) und setzte mit dem 17:22 drei Minuten später noch einen drauf.

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