Wetzlar greift in Abstiegskampf ein

  • Ralf Waldschmidt
    VonRalf Waldschmidt
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(ra). Abstiegskampf pur in der Handball-Bundesliga - und die HSG Wetzlar ist nur dabei statt mittendrin. Der bedrohte Gastgeber HBW Balingen/Weilstetten muss heute Abend (19 Uhr, SparkassenArena Balingen) im Kampf um den Klassenerhalt punkten. Derweil möchte Trainer Kai Wandschneider nach der Heimpleite gegen Tusem Essen lediglich »einen ganz anderen Auftritt sehen« von seiner Mannschaft.

Wetzlar kann fernab aller Abstiegssorgen zwar nicht befreit, aber ohne Druck antreten. In erster Linie fordert Wandschneider leistungsmäßig eine Wiedergutmachung für die Heimpleite gegen Essen, die die Zuschauer-Rückkehr kräftig vermasselte. Außerdem gilt es, das selbstgesteckte Saisonziel »Top 10« zu erreichen.

Balingen/Weilstetten (25:43 Zähler) wird in den noch vier ausstehenden Punktspielen noch ein paar Zähler einfahren müssen, um sich im Abstiegskampf gegenüber den Eulen Ludwigshafen (24:44), GWD Minden (25:43) und dem TVB Stuttgart (27:41) behaupten zu können. »Wir konzentrieren uns jetzt erst einmal voll auf die HSG«, hält Trainer Jens Bürkle nichts von Hochrechnungen, »alles andere interessiert uns gerade überhaupt nicht«.

Erstmals 2021 dürfen wieder 250 Zuschauer in die Sparkassen Arena. »Was die ausmachen, haben wir bereits in Coburg erlebt. Ich hoffe, dass die HBW-Fans noch eins draufsetzen können«, sagt Geschäftsführer Wolfgang Strobel.

Mit Björn Zintel sowie Vladan Lipovina gehören zwei ehemalige Hüttenberger bzw. Wetzlarer Profis zu den tragenden Säulen im Balinger Spiel.

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