Wetzlar gewinnt zweiten Test

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(pie). Ohne Kreislauf-Neuzugang Patrick Gempp, der aus kardiologischer Sicht noch immer nicht die Freigabe der Ärzte erhalten hat, Stefan Cavor (krank) und Kristian Björnsen, der aus privaten Gründen kurzfristig ausfiel, gewann Handball-Bundesligist HSG Wetzlar am Samstagabend in der Sporthalle Dutenhofen im zweiten Testspiel der Saison gegen Zweitligist TSV Bayer Dormagen mit 33:29 (17:14).

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit entwickelte sich von Beginn an ein munteres Spielchen, in dem Dormagen ohne Hemmungen oder großen Respekt agierte. Der TSV stellte eine kompakte 6:0-Abwehr, ließ den Ball im Angriff schnell laufen und blieb bis zum 6:6 auf Augenhöhe.

Unglücklich aus Wetzlarer Sicht der Ausfall von Olle Forsell Schefvert nach etwa zehn Minuten. Der Schwede war nach einem Wurfversuch unglücklich auf dem Rücken gelandet, wurde in der Folge geschont und kam nicht mehr zum Einsatz. So war HSG-Trainer Kai Wandschneider gezwungen, verschiedene Varianten in Angriff wie Mittelblock auszuprobieren. Viel Licht, aber auch einige schattige Stellen wurden offenbart, an denen die Grün-Weißen bis zum Saisonstart Anfang Oktober zu arbeiten haben.

Wetzlar erarbeitete sich mit dem Siebenmeter von Maximilian Holst in der 21. Minute eine 12:7-Führung, leistete sich danach jedoch einige technische Fehler, die Dormagen bis auf 14:15 herankommen ließ. Nach dem Pausen-17:14 mischte Wandschneider seine Formation durch. Die Zugänge Emil Mellegard, Magnus Fredriksen und die bereits in der ersten Hälfte eingesetzten Philip Henningsson und Ivan Srsen durften sich im Verbund zeigen. Für Anton Lindskog am Kreis warf sich zeitweise Henningsson ins Getümmel.

Dormagen profitierte immer wieder von Fehlern der Gastgeber und glich zwischenzeitlich zum 25:25 aus, ehe die HSG in der letzten Viertelstunde die Zügel wieder anzog. Großen Anteil daran hatte auch Keeper Tibor Ivanisevic, der für den in der ersten Halbzeit gut aufgelegten Till Klimpke zwischen die Pfosten kam.

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