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Durchgesetzt und abgehoben: Johanna Wolf von der HSG Wettertal hat Sabrina Vogler und Celina Jordan (TV Burgsolms) versetzt und sucht den Torabschluss. Am Ende feiert Wolf mit ihrer Mannschaft einen souveränen 31:19-Heimerfolg und damit Rang fünf in der Bezirksoberliga Gießen der Frauen. FOTO: CHUC

Wettertaler Lauf geht weiter

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(mna). In der Handball-Bezirksoberliga der Frauen hat die FSG Gettenau/Florstadt das Derby gegen die HSG Kirch-/Pohl-Göns/Butzbach in eigener Halle mit 21:16 klar gewonnen. Unterdessen hat die HSG Mörlen bei der HSG Gedern/Nidda II eine deutliche 20:35-Niederlage kassiert, während die HSG Wettertal ihren Lauf fortsetzen konnte und in eigener Halle den TV Burgsolms mit 31:19 besiegte. Damit sind die Wettertalerinnen als Fünfte das beste heimische Team, gefolgt von der Mannschaft aus Gettenau/Florstadt als Sechste, dem Aufsteiger aus Butzbach als Achter und den Mörlerinnen, die als Zehnte gerade so "über dem Strich" stehen.

HSG Wettertal - TV Burgsolms 31:19 (15:9):"Das war wieder eine starke Abwehrleistung, wobei sich mein Mittelblock ein Extralob verdient hat. So kann es weitergehen!", freute sich ein hochzufriedener Wettertaler Trainer Holger Weisel. Das Spielgeschehen ist schnell erzielt: Nach ausgeglichener Anfangsphase setzte sich die HSG nach guten 20 Minuten erstmals deutlicher ab (11:6, 21.) und erhöhte bis zur Pause auf 15:9. Nach dem Seitenwechsel kam der Wettertaler Angriff dann aber erst so richtig ins Rollen und spätestens als Jennifer Wolfner zum 25:15 (46.) getroffen hatte, war die Frage nach dem Sieger beantwortet. Am Ende stand ein mehr als souveräner 31:19-Heimerfolg auf der Anzeigetafel, der den starken fünften Rang der HSG weiter festigt. Wettertal ist somit weiterhin das erfolgreichste aller heimischen Bezirksoberliga-Teams.

HSG Wettertal: Haub, Marsteller; Brückel (7/1), Müll, Rettig (6), Glaum (2), E. Kerschner (3), Wolfner (3), Exner (1), Wolf (5), Reif (1), S. Kerschner (3).

HSG Gedern/Nidda II - HSG Mörlen 20:35 (18:10):Mörlen verschlief die ersten 20 Minuten komplett und lag erst 0:6 (6.) und später 4:13 (19.) zurück. Bis zur Pause hatte sichdas Team zumindest etwas herangearbeitet (10:18), aber nach der Pause bot sich trotzdem ein ähnliches Bild. Die Gäste leisteten sich zu viele unkonzentrierte Abschlüsse und schafften es nicht, in der Folge das gute Tempogegenstoßverhalten der Drittliga-Reserve zu unterbinden. So stand am Ende über die Stationen 12:26 (45.) und 18:34 (55.) eine deutliche Auswärtsniederlage zu Buche. Mörlens Trainer Michael Chadim hatte hinterher neben dem fehlerbehafteten Spiel seiner Mannschaft noch einen weiteren Grund für die hohe Niederlage ausgemacht: "Eine sehr starke Sandra Stroh im Tor der Gäste garantierte Gedern/Nidda den Sieg. Mit ihren Paraden und präzisen Gegenstoßpässen hat sie großen Anteil an unserer Niederlage."

HSG Mörlen: Bruch, Kieninger; Bormann (1), Heil (1/1), Bühler, Herber (4), Strube, Fritz, Wagner (1), Khalil (2), Vetter (4), Kloppenburg (3), Schnoor (1), Güzelkücük (3).

FSG dreht nach der Pause auf

FSG Gettenau/Florstadt - HSG Kirch-/Pohl-Göns/Butzbach 21:16 (6:9):Bis zum 5:5 in der 14. Minute konnte sich keine Mannschaft absetzen, doch dann ergriffen die Gäste die Initiative und lagen nach 21 Minuten mit 9:5 in Führung. Bis zur Pause fiel in der zerfahrenen Partie nur noch ein Treffer, sodass beim 6:9 aus Sicht der Heimmannschaft die Seiten getauscht wurden. Nach Wiederanpfiff schaffte die Heimsieben von Trainer Marco Boller schnell den Ausgleich (10:10, 34.) musste aber noch lange Zeit auf die erste Führung warten. In der 50. Minute warf Jacqueline Borst den erneuten Ausgleich zum 15:15, ehe Laura Müller eine Minute später auf 16:15 stellte. Marina König erzielte zwar noch einmal den Ausgleich für die HSG, doch vier Tore des Heimteams hintereinander sorgten für die Entscheidung (20:16, 59.). "Deckung und Torhüterleistung waren heute sehr gut. Mit der ersten Halbzeit bin ich mit der Angriffsleistung nicht zufrieden, aber dank einer deutlichen Steigerung in der zweiten Hälfte haben wir ins Spiel gefunden und schöne Tore herausgespielt", freute sich der Florstädter Trainer Boller, während HSG-Trainer Rainer Pfaff sagte: "Durch die enge Deckung gegen Julia Ketter sind eigentlich viele Räume entstanden, die wir aber nicht konsequent genutzt haben. Insbesondere in den letzten zehn Minuten haben wir leichtfertig Chancen vergeben. Außerdem ging unserem dezimierten Kader am Ende die Puste aus, sodass die Niederlage letztlich zu hoch ausgefallen ist."

FSG Gettenau/Florstadt: Kappes; Grün (2), Schulz (1/1), Schmeißer (2), Laura Müller (2), Utzig, Freiter (2), Glaub (1), Bölke (5), Schmidt, Stiefel (1), Borst (5).

HSG K/P/G Butzbach: Blum, Kammel; Jürgens (2), Schepp, Spata, Ketter (5/2), König (4), Harbort, Bastian, Bender (4/3), C. Geretschläger (1).

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