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DIe HSG Wettertal steht bei der zuhause bislang ungeschlagenen HSG Hungen/Lich vor einer schweren Aufgabe. Ob Bardo Raab mitwirken kann, ist noch fraglich. Foto: Nici Merz

Wettertal als erster Bezwinger?

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(se). Interessante, aber auch knifflige Wochenend-Aufgaben warten auf die drei Wetterauer Mannschaften in der Handball-Bezirksoberliga. Bereits heute Abend wird der elfte Spieltag in Lich eröffnet, wenn Gastgeber HSG Hungen/Lich auf die HSG Wettertal trifft. In eigener Halle haben die Handballer aus Hungen und Lich in dieser Saison noch keinen Bezwinger gefunden; das zeigt, dass die Wettertaler hellwach sein müssen, wollen sie hier eine Chance haben. Am Samstag erwartet die MSG Florstadt/Gettenau die derzeit stark aufspielende HSG Dilltal, die zuletzt viermal hintereinander gewann. Den Durchgang schließen am Sonntag die HSG Mörlen und die HSG Linden II ab. Eine klare Sache, könnte man meinen, doch die Lindener feierten am vergangenen Wochenende den zweiten Saisonerfolg und wollen an diese Leistung in Nieder-Mörlen anknüpfen.

HSG Hungen/Lich - HSG Wettertal (Fr., 20 Uhr/Sporthalle der Dietrich-Bonhoeffer-Schule Lich):"Die Hungener stehen da, wo sie eigentlich in jedem Jahr zu finden sind: in der Spitzengruppe", stellt Wettertals Trainer Sven Tauber fest. Hungen/Lich "hat vor der Saison noch einmal personell aufgerüstet, sodass auch Ausfälle kompensiert werden können. Die Truppe ist eingespielt". Die HSG Hungen/Lich, deren Trainer Carsten Schäfer eine besondere Beziehung zur HSG Wettertal hat, gehört in der Einschätzung Taubers zu Recht nach oben in der Tabelle. "Wir fahren nach Lich, um den großen Favoriten zu ärgern", stellt Sven Tauber klar. "Der Druck lastet auf der Heimmannschaft, die nach der Niederlage gegen Dilltal siegen muss, um oben dranzubleiben." In personeller Hinsicht nichts Neues bei den Wettertalern, die wieder einige Ausfälle verkraften müssen: Großmann und Bunfill fehlen "mit Sicherheit", hinter dem Einsatz von Exner steht ein "großes Fragezeichen", und Raab ist angeschlagen.

MSG Florstadt/Gettenau - HSG Dilltal (Sa., 20 Uhr/Sporthalle Florstadt):"Das wird ein schweres Spiel, aber das wussten wir auch vorher", erklärt MSG-Trainer Christian Sacks, der gegen die Dilltaler wieder auf Henning Starck zurückgreifen kann. "In dieser Woche haben wir daran gearbeitet, unsere technischen Fehler zu minimieren", berichtet der Florstädter Coach. Angesichts der guten Leistung, die der Dilltaler Torhüter Nico Rußmann zuletzt gegen Hungen/Lich gezeigt hat, ist es notwendig, dass die Gastgeber konstant gut abschließen. Sacks sieht in der HSG Dilltal eine starke Mannschaft, die zwar mit der Empfehlung eines 30:19-Erfolges über Hungen/Lich in die Partie am Samstag geht, aber im bisherigen Saisonverlauf nicht immer die notwendige Konstanz an den Tag gelegt hat.

HSG Mörlen - HSG Linden II (Sonntag, 17.15 Uhr/Frauenwaldhalle Nieder-Mörlen):"Das wird ein ganz wichtiges Spiel für uns", erklärt Mörlens Trainer Philipp Petriesas. Nach dem knappen Sieg gegen die SG Rechtenbach wollen die Lindener sicherlich weiter Richtung Tabellenmittelfeld vorrücken. Die Mörler ihrerseits haben den Wunsch, die Serie von drei Siegen hintereinander auszubauen und in der Tabelle weiter nach oben zu klettern. "In den letzten Spielen haben wir gut gearbeitet", attestiert Petriesas seiner Mannschaft. Die Schwäche im Angriff scheint abgelegt, wie die 33 erzielten Treffer am vergangenen Wochenende in Cappel belegen. Gelingt morgen gegen Linden eine ähnlich gute Leistung, dann sollte auch in dieser Partie etwas zu holen sein.

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