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HSG Wettertal bittet zum Derby

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Von: Sascha Kungl

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In der Handball-Bezirksoberliga gastiert die HSG Mörlen bei der HSG Wettertal. Während die Mörler zuletzt drei Niederlagen kassierten, sind die Gastgeber im Aufwind.

In der Handball-Bezirksoberliga Gießen geht am morgigen Samstag lediglich eine Begegnung über die Bühne. Die HSG Wettertal empfängt ab 19:30 Uhr in der Rockenberger Wettertalhalle die HSG Mörlen zum Nachbarschaftsduell. »Gegen Wettertal erwartet uns ein Vier-Punkte-Spiel. Nachdem Sven Tauber das Traineramt übernommen hat, erkennt man einen klaren Aufwärtstrend bei den Hausherren«, sagt Mörlens Trainer Philipp Petriesas und fügt hinzu: »Gegen Heuchelheim haben sie nur mit einem Tor Unterschied verloren und gegen Vollnkirchen in der Vorwoche klar gewonnen. Somit spiegelt die aktuelle Tabellenposition absolut nicht die Leistung der Mannschaft wider. Wichtig wird für uns sein, dass wir gut ins Spiel kommen.«

In den jüngsten Spielen hatte Mörlen immer wieder Startschwierigkeiten. Gegen die TG Friedberg (33:37), die HSG Dilltal (25:36) und die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen III (23:24) kassierte man zuletzte Niederlagen. »Unsere Abwehr muss besser stehen als in den letzten Spielen, und im Angriff müssen wir deutlich effektiver sein. Chancen haben wir genug, wir müssen sie nur besser nutzen«, betont Petriesas und schiebt nach: »Wir erwarten ein enges Spiel, in dem wir um jeden Zentimeter kämpfen müssen. Wer das nicht macht, ist am verkehrten Platz.« Fehlen werden dem Mörler Übungsleiter Nick Breitenfelder (Kreuzbandriss), Johannes Möbs (Bänderriss) und Sebastian Dietz (Grippe).

Tauber gibt sich zurückhaltend

Die Hausherren gehen nach dem zweiten Saisonsieg gegen den TuS Vollnkirchen (27:21) mit breiter Brust in das Derby. »Gegen Mörlen ist immer alles möglich. Vor drei Spieltagen stand die Mannschaft noch mit 10:4 Punkten auf Platz drei und hatte kurz zuvor die Top-Mannschaft aus Heuchelheim geschlagen«, sagt Wettertals Trainer Sven Tauber und ergänzt: »Seitdem fehlten immer wieder wichtige Akteure, weswegen Mörlen die letzten drei Partien verlor. Wenn die Gäste komplett anreisen, sind wir krasser Außenseiter. Sollten erneut wichtige Stützen fehlen, dann könnten wir – die richtige Einstellung vorausgesetzt – Punkte holen.« Ein besonderes Augenmerk müsse seine Mannschaft auf Maximilian Schepp und Sebastian Bischof haben, die zusammen ein Drittel aller Mörler Tore erzielt haben.

»Die HSG Mörlen nur auf diese beiden Spieler zu beschränken wäre jedoch fatal, da sie als Mannschaft enorm gefährlich sind«, erläutert Tauber und fügt hinzu: »Wir befinden uns derzeit im Aufwind. Der Sieg gegen Vollnkirchen hat uns sehr gut getan. Ob wir den Aufwind nutzen können, liegt zum einen am Personal und zum anderen natürlich auch an der Einstellung zu unserem Gegner und zum Spiel.«

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