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Wetterauer Oberliga-Trio

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Von: Christoph Sommerfeld

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Der TV Petterweil tritt in der Oberliga der weiblichen C-Jugend (Gruppe 2) an. Zur Mannschaft gehören: Anastasia Kremic, Charlotte Kremer, Emily Mc Pherson, Franziska Pfeiffer, Henrietta Hegger, Johanna Kleemann, Kira Ullrich, Leja Beseler, Leni Gremmel, Leni Schuld, Lina Schunke, Lucy Kisling, Mia Henneberger und Sally Tere. © pv

(cso/pm). Nach der Flaute im Vorjahr stellt die Wetterau in der Saison 2022/23 wieder drei heimische Handball-Teams in den hessischen Jugend-Oberligen. Mit den männlichen A-Junioren der HSG Butzbach und den weiblichen C-Juniorinnen des TV Petterweil steigen zwei Mannschaften am Wochenende auch in den Spielbetrieb ein. Die weibliche A-Jugend aus Butzbach pausiert am ersten Spieltag noch und greift eine Woche später ins Geschehen ein.

HSG Butzbach, männliche A-Jugend, Gruppe 1 / Direkt im Anschluss an die Hallensaison 2021/22 bestritt das überwiegend aus dem jüngeren Jahrgang bestehende Butzbacher Team die Qualifikationsrunde zur Oberliga. Die Neuzugänge integrierten sich recht schnell in das Mannschaftsgefüge. Durch drei Siege in den Qualifikationsspielen konnte man sich erstmals einen Platz in der Oberliga Hessen sichern.

Die Vorbereitung auf die neue Spielzeit begann noch vor den Sommerferien. Anfangs standen die allgemeine Fitness und die Gewöhnung an das Harz im Vordergrund, bevor man im zweiten Teil der Vorbereitungsphase mit spieltaktischen Inhalten startete. Drei Trainingsspiele im September rundeten das Programm ab, sodass die HSG-Jungs gut gerüstet in die neue Hallensaison gehen. »Das Trainerteam freut sich über den tollen Zusammenhalt im Team und hofft gemeinsam mit den engagierten Eltern und Fans auf eine erfolgreiche Spielzeit«, sagt Jens Ivenz, einer der Butzbacher Trainer. Die erste Begegnung der Wetterauer steht am Sonntagnachmittag um 14.45 Uhr bei der HSG Linden (Stadthalle) auf dem Programm.

TV Petterweil, weibliche C-Jugend, Gruppe 2 / Die Mädels aus dem Karbener Stadtteil haben ereignisreiche Monate hinter sich. Im Frühjahr war die Mannschaft bei der anspruchsvollen Qualifikation zur höchsten hessischen Klasse mit fünf Spieltagen am Start. Da in dieser Zeit etliche Konfirmationen stattfanden, war es nicht immer einfach für die TVP-Entourage, die terminlichen Herausforderungen zu meistern.

Noch dazu musste der Petterweiler Nachwuchs den Übergang zur C-Jugend quasi fließend bewältigen. Innerhalb von nur wenigen Stunden wurden die Mädels des Jahrgangs 2009 zu C-Juniorinnen. Nachdem sie Ende April mittags noch im Final Four der D-Jugend in Münster angetreten waren, ging es nachmittags zum ersten Quali-Spiel der höheren Altersklasse nach Nordenstadt. In den ersten beiden Partien setzte es jeweils Niederlagen für die TVP-Mädels, dann aber rollten sie das Feld von hinten auf, siegten in Eltville und gegen Eschhofen/Steeden. Auch die entscheidende Begegnung bei der TSG Oberursel gestaltete Petterweil mit 20:18 erfolgreich. Damit war die Oberliga erreicht.

Und im Sommer rissen die positiven Nachrichten nicht ab. Der überraschenden Qualifikation für die Hessischen Meisterschaften im Beachhandball ließen die Petterweilerinnen den dritten Platz in der U14-Konkurrenz beim Finalturnier in Kelkheim folgen. Es lief also nicht nur auf dem Hallenparkett, sondern auch auf sandigem Untergrund.

Teil der Vorbereitung war vor Kurzem auch ein Trainingslager mit erfolgreichem Test gegen die SG Hainburg. Das Trainer- und Betreuerteam mit Jana Henneberger, Michael Kloss, Gisela Kisling und Emese Prága nahm dabei den Feinschliff für die Saison vor. Die beginnt für Petterweil am Sonntag mit einem Heimspiel gegen die JSG Eltville/Wiesbaden in der Halle »Am Sauerborn«. Der Anwurf erfolgt um 16 Uhr.

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Die HSG Butzbach spielt mit ihrer männlichen A-Jugend in der Oberliga, Gruppe 1 (vorne, von links): Jannes Rapp, Luis Schepp, Elias Laux, Alexander Klee, Henry Niclas, Tim Sauer, Simon Haas; (Mitte von links): Luis Engel, Lennard Hankel, Jonah Schepp, Lucas König, Noél Ivenz, Louis Glaum, Simon Schagerl; (hinten, von links): Trainer- und Betreuerteam mit Jens Ivenz, Florian Niclas, Lukas Drommershausen, Andreas Lex und Volker Bingel. © pv

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