+
Abgehoben: Marco Zinnel von der TG Friedberg will mit einem Sieg gegen Kastel den Anschluss an die Spitze halten. (Foto Nici Merz)

Wetterauer Duo als Nutznießer?

An der Tabellenspitze der Handball-Landesliga Mitte kommt es am zwölften Spieltag zum Verfolgerduell zwischen dem Rangzweiten aus Linden und dem Tabellendritten aus Breckenheim. Nutznießer des direkten Aufeinandertreffens der beiden Teams könnte das heimische Duo aus Petterweil und Friedberg sein. Denn während der Spitzenreiter aus Petterweil am Sonntag ab 18 Uhr die Turn- und Sportfreunde Heuchelheim in der Sporthalle am Sauerborn empfängt, trifft die TG Friedberg am heutigen Samstagabend (19 Uhr) in der Sporthalle am Seebach auf die TG Kastel. Bereits ab 17 Uhr gibt der TSV Griedel seine Visitenkarte bei der HSG Goldstein/Schwanheim ab.

An der Tabellenspitze der Handball-Landesliga Mitte kommt es am zwölften Spieltag zum Verfolgerduell zwischen dem Rangzweiten aus Linden und dem Tabellendritten aus Breckenheim. Nutznießer des direkten Aufeinandertreffens der beiden Teams könnte das heimische Duo aus Petterweil und Friedberg sein. Denn während der Spitzenreiter aus Petterweil am Sonntag ab 18 Uhr die Turn- und Sportfreunde Heuchelheim in der Sporthalle am Sauerborn empfängt, trifft die TG Friedberg am heutigen Samstagabend (19 Uhr) in der Sporthalle am Seebach auf die TG Kastel. Bereits ab 17 Uhr gibt der TSV Griedel seine Visitenkarte bei der HSG Goldstein/Schwanheim ab.

HSG Goldstein/Schwanheim – TSV Griedel (Sa, 17 Uhr / Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt-Goldstein): Die Hausherren belegen mit 6:16 Zählern punktgleich mit den Griedelern den zwölften Tabellenplatz. Alle sechs Punkte hat der Aufsteiger in eigener Halle geholt. Der Aufschwung in den letzten beiden Jahren ist eng mit dem Namen Abdelouahia Bel Hassani verbunden, der 2015 seine Spielerkarriere in Goldstein beendete, ein Jahr später das Traineramt bei der HSG übernahm und die Mannschaft von der Bezirksoberliga in die Landesliga führte. Mit 46 Treffern zählt Rückraumspieler Heiko Stade zu den besten Torjägern der Liga.

Nach vier Niederlagen in Serie wird die Griedeler Mannschaft unterdessen alles versuchen, die Wende zum Positiven zu schaffen. "Der Grundstein dafür muss in der Abwehr gelegt werden. Dort müssen wir deutlich intensiver zu Werke gehen, um den Gegner nicht wie im Derby gegen Friedberg zu leichten Toren kommen zu lassen. Insgesamt muss die Balance zwischen Abwehr und Angriff besser werden", fordert Griedels Teammanager Jürgen Weiß. Trainer Dirk Schwellnus kann dabei wieder auf Florian Wagner, Michel Stolte und Sebastian Dietz zurückgreifen. Ein Einsatz von Rückraumspieler Marvin Grieb, der sich im Derby gegen die TG Friedberg am Knie verletzte und unter der Woche nicht trainieren konnte, wird sich dagegen erst kurz vor Spielbeginn entscheiden.

TG Friedberg – TG Kastel (Sa, 19 Uhr / Sporthalle am Seebach): Die Gäste aus Kastel kommen mit dem Rückenwind des jüngsten Unentschiedens gegen den Tabellenführer aus Petterweil in die Sporthalle am Seebach. Auch beim Auswärtserfolg gegen Breckenheim erwiesen sich die Mainzer Vorstädter bereits als Favoritenschreck. "Die Mannschaft geht ein hohes Tempo und verfügt mit Felix Holtkötter auf der Halblinken über einen starken Werfer. Sein Pendant auf der Mitte ist der flinke Christian Panzer. Mit Tobias Fischer und Eric Krause stehen weitere spielstarke Akteure im Kader. Die Punkteteilung gegen Petterweil in der Vorwoche untermauert die Stärke der Mannschaft", sagt Friedbergs Trainer Sven Daxer. Mit 10:10 Punkten rangieren die Gäste derzeit auf dem neunten Tabellenplatz, während die Kreisstädter nach dem Derbysieg gegen Griedel als Tabellenvierter unmittelbar hinter dem Spitzentrio liegen. "In der Schlussphase der Partie gegen Griedel haben sich Fehlwürfe und technische Fehler gehäuft. Das darf uns gegen stärkere Mannschaften auf keinen Fall passieren", fordert Daxer, der dabei allerdings auf Razvan Vlad verzichten muss.

TV Petterweil - TSF Heuchelheim (So., 18 Uhr, Sporthalle Petterweil): Während Martin Peschkes Petterweiler mit 18:4 Zählern das Klassement vor Linden (17:3) und Breckenheim (15:7) anführen, rutschten die von Claus Well trainierten Heuchelheimer nach der vierten Niederlage in Folge mit 8:12 Punkten auf Rang zehn ab. TVP-Coach Peschke erwartet dessen ungeachtet einen bis in die Haarspitzen motivierten Gegner, der alles daransetzen wird, die jüngste 32:33-Heimniederlage gegen Kellerkind TSG Oberursel umgehend wieder wettzumachen und etwas Zählbares mitzunehmen. Vor allem dann, wenn der gegen Oberursel zehnmal erfolgreiche Björn Hofmann einmal mehr als treffsicherer Shooter auftritt.

Die Petterweiler wollen derweil nach dem letztwöchigen leistungsgerechten 27:27 bei der TG Kastel wieder in die Erfolgsspur kommen. "Dies ist unser letztes Heimspiel im Jahr 2018. Das wollen wir natürlich auch noch positiv gestalten und unsere bislang makellose Heimbilanz ausbauen wollen", fordert Peschke. "Die Fehler aus letzter Woche müssen wir dringend abstellen. Wir haben unser Angriffsspiel auf zu wenige Schultern verteilt und immer wieder den Erfolg im Eins-gegen-eins gesucht", mahnt der Petterweiler Übungsleiter an. "Uns hat über die Saison eine geschlossene Mannschaftsleistung im Angriff ausgezeichnet, dort wollen wir gegen Heuchelheim auch wieder hinkommen." Die physische starke und robuste Abwehr der Gäste gelte es dabei in Bewegung zu bringen, um nicht die technischen Fehler aus dem Kastel-Spiel zu wiederholen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare