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Runningback Cenk Yildiz ist der überragende Akteur und erzielt gegen Hanau fünf der sechs Bulls-Touchdowns.

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Wetterauer Bulle zerlegt Gegner mit Fünferpack

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Die Landesliga-Footballer der Wetterauer Bulls bleiben als Aufsteiger weiter im Titelrennen. Beim 45:21-Erfolg gegen die Hanau Ravens dominierte ein Spieler das Geschehen.

Bei hochsommerlichen Temperaturen in Wölfersheim-Wohnbach haben die Landesliga-Footballer der Wetterau Bulls vor 250 Zuschauern gegen die Hanau Ravens mit 45:21 (21:0/10:13/7:0/7:8) gewonnen. Nachder knappen 3:9-Hinspielniederlage eroberten sich die Wölfersheimer mit dem Sieg den zweiten Tabellenplatz.

Das erste Highlight setzte ein Debütant mit seinem ersten Spielzug. Einen Punt der Hanauer trug Benjamin Heerz, Eigengewächs der Bulls, zur 6:0-Führung in die Endzone der Ravens. Den Zusatzpunkt verwandelte Kicker Lukas Klimek. Gute Pass-Run-Kombinationen - die Offensive wurde vom neuen Offense-Coordinator Peter Kilroy aufs Feld geführt - brachte anschließend Runningback Cenk Yildiz in die Situation, den Ball über wenige Yards abermals in die Endzone zu befördern. Klimek verwandelte den Zusatzpunkt und stelle den Spielstand auf 14:0. Abermals die Kombination Yildiz/Klimek erhöhte den Spielstand zum Ende des ersten Viertels auf 21:0.

Die ersten Punkte des zweiten Viertel gehörten allerdings dem Gast. Quarterback Florian Bode warf den Ball wenige Meter vor der eigenen Endzone in die Hände eines Hanauers, der nur noch wenige Meter bis zur Endzone laufen musste - nur noch 21:7 aus Sicht der Wetterauer. Diese legten aber durch Yildiz und Kliemek nach. Dass Hanau trotzdem noch einmal herankam, hatten sich die Bulls selbst zuzuschreiben. Viele Strafen gegen die Wölfersheimer ebneten den Gästen den Weg zum zweiten Touchdown. Kicker Klimek traf aber noch vor der Pause aus rund 30 Yards zwischen die Torpfosten und markierte den 31:13-Halbzeitstand.

Die zweite Halbzeit läuteten die Bulls mit ihren Punkten 37 und 38 ein. Ein Run zum Touchdown Nummer vier von Yildiz und der Zusatzpunkt ließ die Angelegenheit langsam klar werden. Mit 25 Punkten Vorsprung ging es in die letzten zwölf Spielminuten. Auf beiden Seiten gab es noch jeweils einen Touchdown. Zunächst punktete Hanau, begünstigt durch eine Hinausstellung bei den Hausherren, dann machte sich Yildiz auf den Weg zu seinem fünften Touchdown.

"45 Punkte gegen Hanau können sich sehen lassen", sagte der Wetterauer Headcoach Kevin Richter. "Allerdings haben wir uns zu viele Strafen erlaubt. Darüber ist definitiv zu sprechen." Die unnötigen Strafen müssen die Wölfersheimer am kommenden Sonntag (15 Uhr/Sportplatz in Södel) unbedingt vermeiden, wenn sie gegen Ligaprimus Fulda Saints eine Chance haben wollen. Bei einem Sieg würden die Bulls mit dem Tabellenführer gleichziehen, andernfalls würde der Landesligatitel für den Aufsteiger in weite Ferne rücken.

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