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SG Wetterau auf Rang sechs

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(web) Der hessische Entscheid der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Masters wurde mit 16 Mannschaften in Eschborn ausgetragen.

Bei diesem Mannschaftswettbewerb werden alle Wettkampfstrecken in zwei Abschnitten ein- bis zweimal geschwommen. Jedes Mannschaftsmitglied darf maximal dreimal starten. Eine Mannschaft muss aus mindestens vier Damen und vier Herren bestehen, die mindestens fünf Altersgruppen vertreten. Die Punkte errechnen sich pro Start am jeweiligen deutschen Altersklassenrekord.

Für die erste Masters-Mannschaft der SG Wetterau gingen insgesamt neun Schwimmerinnen und Schwimmer ins Wasser. Die meisten Punkte (2549 Punkte) konnte Andreas Meuser (AK 20) für das Team sammeln. Über 100m Schmetterling schwamm der Student bei seinem ersten Masterswettkampf in 57,58 Sekunden (896 Punkte) nur knapp an der Marke von 900 Punkten vorbei. Im letzten Lauf des Tages konnte er dann über 100m Freistil in 52,94 Sekunden (889 Punkte) noch einmal knapp an diese Grenze schwimmen.

Seine Trainerinnen Anne Ruess und Irina Danilenko zeigten sich im Anschluss sehr zufrieden mit dem Einsatz des 23-jährigen Kaderschwimmers.

Bei beiden Trainerinnen ist auch Hendrik Möller (AK 20) aktiv, der mit seinen drei Starts (2105 Punkte) ebenfalls deutlich für das Team punkten konnte. Auftrumpfen konnte er vor allem über 200m Schmetterling. In 2:17,22 Minunten erreichte er das Ziel und belegte mit 752 Punkten Rang drei in dieser Disziplin.

Trotz zwei Wochen urlaubsbedingter Trainingspause konnte Kerstin Uhlig (AK 50) wie erwartet zahlreiche Punkte (2094) sammeln. Besonders stark trat sie über 50m Brust (40,19 Sek., 758 Punkte) mit einer Gesamtplatzierung von Rang zwei auf.

Ausdauerstark und in guter Form präsentierte sich Helmut Mohr (AK 60) auf seinen drei Spezialdisziplinen 200m, 400m und 800m Freistil (1818 Punkte). Mohr zeigt bei seinem dritten Start über 400m in guten 5:50,85 Minunten seine punktbeste Einzelleistung (630 Punkte).

Große Vielseitigkeit bewies zuverlässig einmal mehr Benjamin Rank (AK 30) mit dem dreifachen Einsatz über 100m jeweils in den Lagen Schmetterling (1:10,35 Min.), Freistil (59,07 Sek.) und Brust (1:15,95 Min.) und einer soliden Punktzahl von 1557.

Dreimal sprang auch Aniela Uhlig (AK 25) in ihrer Hauptlage Rücken ins Wasser (1464 Punkte). Dabei zeigte sie besonders auf der 50m-Strecke in 36,47 Sekunden aktuelle Sprinterqualitäten (596 Punkte).

Ihr Bruder Roman Uhlig (AK 20) übernahm für die erkrankte Lea Cantow den Start über die Ausdauerstrecke 400m Freistil und kam so ebenfalls auf drei Starts (1421 Punkte). Trotz Training im Sprintbereich, das sich über 50m Freistil in 28,39 Sekunden, 531 Punkte auszahlte, konnte er auch über 200m Lagen (461 Punkte) und 400m Freistil (429 Punkte) solide Leistungen für sein Team erreichen.

Mit nur zwei Starts, dafür aber mit sehr guten Einzelleistungen ging die Co-Trainerin der ersten Wettkampfmannschaft Irina Danilenko (AK 25) selbst ins Wasser (1165 Punkte). Besonders in ihrer Paradedisziplin, der 50m-Schmetterling-Strecke, zeigte sie eine ordentliche Leistung trotz zeitlich eingeschränkter Trainingsmöglichkeiten (34,12 Sek., 619 Punkte).

Einen Start, aber viele Punkte steuerte Christiane Bucerius (AK 35) über 200m Brust in 3:05,41 Minunten bei (702 Punkte).

Starteten in der ersten Mannschaft die erfahrene Wettkampfschwimmer, so gingen in der zweiten Mannschaft einige Aktive zum ersten Mal in einem Schwimm-Wettkampf für die SG Wetterau an den Start. Mit drei Starts vorne dabei war Roberta Weiss-Koch (AK 45). Unter dem Training von Ursula Vetter bereitete sie sich auf ihre Einsätze über 100m und 200m Lagen und 100m Brust vor, mit denen sie stolze 1060 Punkte für ihr Team sammeln konnte.

Nach einer langen Wettkampfpause wagte sich auch Selina Becker (AK 20) wieder ins Meisterschaftswasser. Sie schwamm alle drei Rückenstrecken (50m, 100m, 200m, 936 Punkte). Die meisten Punkte konnte sie dabei auf der Langstrecke in 3:32,10 Minuten mit 317 Punkten erreichen.

Tatkräftige Unterstützung aus der ersten Wettkampfmannschaft erhielt das Team von Stanislav Kronin (AK 20) über die kräftezehrenden Strecken 200m Schmetterling (359 Punkte) und 200m Lagen (462 Punkte).

Jens Preussner (AK 20) glänzte mit souveränen Leistungen über 400m Freistil und 100m Schmetterling (669 Punkte). Über die Schmetterlingsdistanz verpasste er in 1:25,90 Minuten sogar nur knapp die 400 Punkte-Marke (399 Punkte).

Die fehlenden Starts über die 100m-Distanzen teilten sich die Masters-Athleten Angelika Ballerstaedt (100m Freistil 1:18,75 Min., 451 Punkte), Ralph Wagner (100m Rücken 1:23,71 Min., 371 Punkte) und Christoph Domes (100m Schmetterling 1:21,54 Min., 294 Punkte).

Ausdauerstärke musste Gundula Siegnoth (AK 40) über 400m und 800m Freistil beweisen. In 6:43,05 Minuten und 13:45,90 Minuten gelang ihr dies problemlos und erbrachte zudem 661 Punkte.

In der gleichen Altersklasse starteten Simone Mehr und Phillip von Dahl (beide AK 35). Während Mehr mit ihren Starts über 100m Brust und Freistil 621 Punkte sammeln konnte, stand ihr Phillip von Dahl mit 598 Punkten über 200m und 400m Freistil in nichts nach.

Carmen Huben (AK 40) bewies in 51,21 Sekunden über 50m Brust sprinterische Qualitäten, brachte aber auch die Mittelstrecke 200m Freistil in 3:19,75 Minuten souverän ins Ziel.

Für zwei kurze Augenblicke sprang Wolfgang Jaensch (AK 50) ins Wasser. Die 50m Freistil in 38,22 Sekunden und die 50m Schmetterling in 48,96 Sekunden waren so schnell wieder vorbei, wie sie angefangen hatten (491 Punkte).

Am Ende eines langen Tages hatten die Mannschaften 14 865 Punkte und 7 554 Punkte gesammelt. Für den Einsatz der ersten Mannschaft bedeutete dies Rang sechs unter den 16 hessischen Mannschaften und damit die beste Leistung seit den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften 2006. Die zweite Mannschaft belegte zwar den letzten Rang, zufrieden waren alle Beteiligten dennoch mit der erbrachten Leistung.

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