Zu wenig Konstanz

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Eine überaus schmerzhafte Niederlage erlitten die Landesliga-Handballerinnen des TSV Griedel am Wochenende beim 25:26 (15:13) vor heimischer Kulisse gegen die TSG Oberursel II. Ein Blick auf die Tabelle und den Restspielplan verdeutlicht dies: Vom ersten Abstiegsplatz trennt die Mannschaft von Trainer Martin Schmitt gerade einmal noch ein Punkt und in den letzten sechs Begegnungen trifft man unter anderem auf die ersten vier der Tabelle, die als einzige über ein positives Punktekonto verfügen. In den beiden anderen Spielen reist man zu direkten Konkurrenten.

Eine überaus schmerzhafte Niederlage erlitten die Landesliga-Handballerinnen des TSV Griedel am Wochenende beim 25:26 (15:13) vor heimischer Kulisse gegen die TSG Oberursel II. Ein Blick auf die Tabelle und den Restspielplan verdeutlicht dies: Vom ersten Abstiegsplatz trennt die Mannschaft von Trainer Martin Schmitt gerade einmal noch ein Punkt und in den letzten sechs Begegnungen trifft man unter anderem auf die ersten vier der Tabelle, die als einzige über ein positives Punktekonto verfügen. In den beiden anderen Spielen reist man zu direkten Konkurrenten.

Gegen die Mannschaft aus dem Taunus sah es lange Zeit nach einem Sieg für den TSV aus, der ein kleines Punktepolster auf die Gefahrenzone beschert hätte. Die Frauen aus dem Butzbacher Stadtteil legten schnell mit 7:4 (Frank/12.) vor und dominierten das Spiel bis zum 14:10 (Dietz /25.). "Die erste Halbzeit war in Ordnung. Vor allem die Deckung stand gut und wurde von Gianna Gros hervorragend zusammen gehalten. Zu knacken waren wir eigentlich nur über die Außenpositionen", lobte Schmitt. Selbst die Umstellung der Gästeabwehr von einer 6:0- auf eine 5:1-Formation, die nach wenigen Minuten vorgenommen wurde, bereitete seiner Mannschaft nur kurzfristig Probleme.

Auch nach dem Wechsel zeigte sich Griedel zunächst weiterhin spielbestimmend und setzte sich bis auf 19:14 (Krombach/37.) ab. Das TSV-Hoch hatte allerdings nur bis zum 21:18 (44.) Bestand. "Dann ist uns die Puste ausgegangen", beschrieb der TSV-Trainer den nun folgenden Einbruch seiner Mannschaft, bei der von vornherein mehrere Stammspielerinnen gefehlt hatten. Mit dem 21:21 (48.) hatten die Gäste das Spiel kurz darauf bereits wieder ausgeglichen, ehe sie sich anschließend mit 25:22 sogar absetzten (54.), was die Entscheidung bedeutet. "Wir haben es nicht geschafft, über die gesamte Spielzeit hinweg Konstanz an den Tag zu legen. Das spiegelt sich letztlich in den Ergebnissen wieder", klärte Schmitt abschließend auf. Er zeigte sich aber entschlossen, in den kommenden Trainingseinheiten an diesem Problem arbeiten zu wollen.

TSV Griedel: Scheffer, Wicke; Wawrzinek (4), Krombach (9/3), Freitag, Gros (1), Schmitt (2), Brück, Heisiph, Müller, Frank (2), Madelene Dietz (7).

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