Lob von der Weltmeisterin

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(mlo). »Wir sind froh, dass wir hier starten durften. Fast alle parallel vorgesehenen Wettkämpfe sind ausgefallen. Ein Lob an den Veranstalter.« Die Meinung von Weitsprung-Star Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) teilten beim Wintercup in Frankfurt-Kalbach, unweit des Bad Homburger Kreuzes, alle Leichtathleten.

Lokalmatador Georg Fleischauer wollte in Dortmund starten, erfuhr am Mittwoch, dass das dortige Meeting abgesagt sei. »Ich habe mich im Oktober verletzt. Ich wollte die Fitness überprüfen, fragte spontan in Frankfurt nach und durfte hier starten.«

Das 60-Meter-Finale gewann in 6,72 sec. Michael Pohl (Wetzlar). »Ich bin jetzt Vollprofi geworden. Seitdem ich mich ganz auf die Leichtathletik konzentriere, bin ich im Training besser und ausgeruhter. Mit der Leistung bin ich zufrieden. Ich will mich bei 6,60 sec. etablieren, um zur Hallen-EM zu kommen.« Sein großes Ziel für 2021 ist aber Tokio. »Wenn ich mit dem Leistungssport aufhöre, will ich sagen, dass ich einmal Olympia-Teilnehmer war.«

Seine Clubgefährtin Lisa Mayer aus Langgöns, die in 7,26 sec. die 60 Meter der Frauen gewann, genoss den von Eintracht Frankfurt und dem hessischen Verband »super organisierten Wettkampf«. Platz drei belegte in 7,49 sec. Mihambo, die den Sprint ohne besondere Vorbereitung als »Leistungsdiagnostik« bezeichnete. Im Weitsprung, den sie als Standortbestimmung extra mit einem verkürzten Anlauf absolvierte, kam die Weltmeisterin auf 6,52 Meter.

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