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Weichenstellung in der Schlussminute

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(mn) Last-Minute-Sieg für den VfB Friedberg: Die Kreisstädter sind mit einem 6:4 (1:2, 1:1, 1:0, 3:1)-Erfolg bei WV Darmstadt in die 2. Wasserball-Bundesliga gestartet.

»Unser Ziel, einen Sieg, haben wir erreicht. Wir haben jedoch unter unseren Möglichkeiten gespielt und die Partie damit unnötig spannend gemacht«, bilanzierte VfB-Trainer Stephan Schmidt, der sich mit der Mannschaft eine Platzierung im oberen Tabellendrittel zum Ziel gesteckt hat. Im Vorjahr hatten die Wetterauer den vierten Rang belegt.

Friedberg, das beim Hessen-Derby neben Ilja Scerbinin (Auslandssemester) auch auf Florian Hondrich (krank) hatte verzichten müssen, erwischte in Darmstadt einen vielversprechenden Start. Gleich die erste Überzahlsituation nutzte Routinier Olaf Vetter zum Führungstreffer. Allerdings hatten die Gäste enorme Probleme, gegen die aggressiven Hausherren ihren Rhythmus zu finden. Darmstadt drehte das Spiel zur ersten Pause, erhöhte zwischenzeitlich auf 3:1. Henry Dietz und Oliver Roth konnten vor dem letzten Wechsel ausgleichen. Erneut geriet Friedberg in Rückstand. Vetter markierte das 4:4 – und erst gegen Ende konnte Friedberg wieder die Führung übernehmen. Spielertrainer Schmidt traf 35 Sekunden vor Schluss im Powerplay, sieben Sekunden vor der Sirene erzielte Tobias Hahn, mit 31 Treffern im Vorjahr der beste Friedberger, schließlich den 6:4-Endstand aus Sicht der Kreisstädter.

»Einigen Jungs hat man heute die fehlende Spielpraxis noch angemerkt«, resümierte Kapitän Johannes Schäfer, während Routinier Norbert Duch den Zusammenhalt, Biss und Kampfgeist der Mannschaft loben wollte.

Am morgigen Samstag (19 Uhr) ist der VfB Friedberg beim SV Ludwigsburg zu Gast.

VfB Friedberg: Peil; Vetter (2), Schmidt (1), Schäfer, Roth (1), Hütt, Duch, Hahn (1), Lorenz, Klein, Scholl, Habrich, Dietz.

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