Jetzt kann es doch noch losgehen. Die Vereine der GFL und GFL 2 stellen die Weichen für eine Saison im Herbst. FOTO: PHA
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Jetzt kann es doch noch losgehen. Die Vereine der GFL und GFL 2 stellen die Weichen für eine Saison im Herbst. FOTO: PHA

Weichen gestellt für Football-Saison

  • vonPeter Hartenfelser
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(pm). Für die German Football League (GFL) und die German Football League 2 (GFL 2) starten die Vorbereitungen auf eine Saison von September bis November. Einstimmig hatten die Vereine in einer Videokonferenz zu Pfingsten die Ligaleitung und den Verband aufgefordert, die Planungen dazu einzuleiten. Notwendig dazu war eine Änderung des Lizenzstatuts, um zu gewährleisten, dass die Teilnahme am Spielbetrieb für jeden Verein freiwillig sein wird. Nachdem nun alle 32 Vereine aus GFL und GFL 2 auch ihre schriftlichen Einverständniserklärungen zu den Änderungen abgegeben haben, kann ein geändertes Lizenzstatut für GFL und GFL 2 nun in Kraft treten.

Gespielt werden soll im Herbst, wenn die behördlichen Vorgaben dies erlauben. Es muss im August ausreichend Gelegenheit für echtes Mannschaftstraining geben, und die Ausrichtung der Spiele darf für die Vereine keine übermäßigen finanziellen Risiken bergen. Absteiger wird es keine geben, die Meister der GFL 2 können für 2021 wählen, ob sie dann für die GFL oder die GFL 2 die neue Lizenz beantragen.

Die Planungen stehen natürlich weiterhin unter dem Vorbehalt, dass die Entwicklung der Covid-19-Pandemie in Deutschland einen Spielbetrieb auch zulässt. Die Einigung der Vereine auf ein neues Lizenzstatut regelt zunächst nur, dass die Vereine und die Spieler, die spielen wollen, dies tun können, und diejenigen, die es nicht wollen, keinerlei Sanktionen zu befürchten haben.

In einigen Bundesländern ist die GFL von politischen Stellen bereits als eine der Ligen genannt worden, für die im Zusammenwirken mit DOSB, Berufsgenossenschaften und Gesundheitsbehörden spezielle Regelungen ermöglicht werden könnten. "Geisterspiele" ohne Zuschauer sind jedoch für praktisch keinen Verein in Football-Deutschland eine Option. Der AFVD lässt derzeit ein Konzept für Veranstaltungen mit Zuschauerinnen und Zuschauern erarbeiten.

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