HSG wechselt Kreisläufer aus

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(bs). Beim Handball-Erstligisten HSG Wetzlar steht im Sommer der erwartete Wechsel auf der Kreisläufer-Position an. Die Mittelhessen haben Patrick Gempp verpflichtet. Der ehemalige deutsche Junioren-Nationalspieler wechselt vom Zweitligisten DJK Rimpar Wölfe an die Lahn. Bei den Grün-Weißen hat der 23-Jährige nach bestandenem Medizincheck einen Zweijahresvertrag bis Juni 2022 unterzeichnet.

Die HSG Wetzlar verlassen wird Nils Torbrügge, der zum Saisonende auslaufende Vertrag des 27-Jährigen wurde seitens der Verantwortlichen des Clubs nicht verlängert.

"Für die Kreisläufer-Position neben Anton Lindskog haben wir uns definitiv nicht gegen Nils Torbrügge, sondern für Patrick Gempp entschieden, dessen Entwicklung wir bereits seit einiger Zeit genau beobachten und dem wir nunmehr den Schritt in die Bundesliga zutrauen", lässt sich HSG-Geschäftsführer Björn Seipp in einer Pressemitteilung zitieren. "Patrick ist ein Kreisläufer mit einem tiefen Schwerpunkt sowie einer starken Abschlussquote und nicht nur aufgrund seines Alters ein Perspektivspieler mit Entwicklungspotenzial."

Der 112 Kilogramm schwere und 1,92 Meter große Kreisläufer stammt gebürtig aus Weil am Rhein und wechselte bereits in der A-Jugend ins damalige Handball-Internat des TV Großwallstadt, bei dem er noch mit dem späteren Wetzlarer Jannik Kohlbacher zusammen spielte und in der Saison 2015/2016 seinen ersten Profivertrag unterzeichnete. Mit den Junioren des DHB gewann Gempp u. a. 2016 die Silbermedaille bei der EM. Seit Sommer 2017 spielt der Betriebswirtschaftsstudent für den Zweitligisten DJK Rimpar Wölfe. In dieser Zeit erzielte er in 89 Spielen 174 Feldtore.

"Ich freue mich sehr auf die kommende Aufgabe in Wetzlar. Für mich geht ein Traum in Erfüllung, in der Bundesliga spielen zu dürfen", sagte Gempp. "Ich bin bereit, in einem professionellen Umfeld mit perfekten Bedingungen alles zu geben."

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