Weber rettet Sieg

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(js). Dramatik, wilde Aktionen, große Emotionen: Was für ein Samstagabend in der Rittal-Arena Wetzlar. Der TV 05/07 Hüttenberg rettet einen 25:24 (10:13)-Heimsieg gegen den Tabellennachbarn TuS Ferndorf über die Zeit. Damit verschaffen sich die Mittelhessen, dank ihrem »Oldie«, erstmal Luft im Abstiegskampf.

Für Hüttenbergs Abwehrchef Hendrik Schreiber war die Partie schon sehr früh beendet. Er wurde heftig am Kopf erwischt und schied aus dem Spiel aus. »Mit Blick auf unseren engen Spielplan hoffe ich, dass es nichts Schlimmeres bei Hendrik ist«, sagte TVH-Coach Wohlrab nach dem Spiel. In die Pause ging es mit einem 10:13.

»Wir haben uns in der Halbzeit dann gesagt, dass wir definitiv nochmal eine Schippe draufpacken müssen«, gibt Wohlrab Einblick in die Halbzeitansprache. Und sein Team hielt Wort: Eine ganz andere Körpersprache herrschte nun bei seiner jungen Truppe. Doch der TuS ließ bis zum 21:21 (52.) nicht locker. Dann schlugen sie, die Minuten des Nikolai Weber. Mit teilweise unfassbaren Reflexen verhinderte er vier komplett freie Würfe vom Kreis und per Tempogegenstoß, sonst wäre das Spiel spätestens dort verloren gewesen. So aber brachte Stefan Kneer die 24:21-Führung und der TVH rettete diese in einem hochintensiven Spiel über die Zeit.

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