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Keeper Nikolai Weber verhindert die Niederlage seines TVH. FOTO; IMAGO

Weber rettet das Remis

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(jsa). Ein erneutes Herzschlagfinale für den TV 05/07 Hüttenberg in der 2. Handball-Bundesliga am Samstagabend beim ASV Hamm-Westfalen. Mit 26:26 sicherten sich die Mittelhessen einen weiteren, wichtigen Punkt gegen den Favoriten aus Westfalen. »Es war mal wieder ein nervenaufreibendes Spiel. Zum Schluss bleibt ein lachendes und ein weinendes Auge.

Wir haben natürlich kurz vor Schluss die Chance zu gewinnen. Niko hält dann den letzten Wurf überragend. Wir freuen uns sehr über diesen Punkt«, sagte TV-Trainer Johannes Wohlrab.

Beide Teams gingen gleich hohes Tempo, so dass es bis zum 6:6 (10.) ausgeglichen war. Eine Besonderheit auf Hüttenberger Seite: Fünf verschiedene Schützen teilten die ersten Treffer unter sich auf. Hamm schwächte sich in Person von Fabian Huesmann früh selbst, der nach zwölf Minuten bereits seine zweite Zeitstrafe bekam. Dies nutzten die Gäste, um sich auf 8:6 abzusetzen. Sie präsentierten sich anfangs insbesondere in Überzahl strukturiert und zielstrebig. Dieudonne Mubenzem wurde in diesen Situationen zum Entscheidungsträger. Anschließend meldeten sich die Westfalen über Gerrit Genz dann wieder mit dem 10:10 zurück. Ein 4:1-Lauf der Hausherren und sieben torlose Minuten der Hüttenberger stellten die Anzeigetafel auf 14:11 in der Arena in Hamm.

Zwischenzeitlich hatte Merlin Fuß ASV-Keeper Felix Storbeck unabsichtlich mit einem Wurf im Gesicht erwischt, der daraufhin das Spielfeld verlassen musste. Robin Hübscher verkürzte für Hüttenberg vor der Pause noch auf 14:16.

Nach dem Wiederanpfiff ging das Zeitstrafen-Festival aufseiten der Hammer weiter. Insgesamt achtmal musste ein Spieler der Gastgeber eine Strafe absitzen, dreimal dagegen aufseiten des TVH. So war es Hendrik Schreiber, der mit dem 20:19 für seine Farben zur erneuten Führung traf und das Ergebnis drehte.

Zweieinhalb Minuten vor dem Ende traf Jan von Boenigk zum 26:26-Ausgleich. Ab dann hatten beide Teams die Chance auf den Siegtreffer. Hüttenberg brachte unter dem Druck des Zeitspiels den Ball zu Routinier Stefan Kneer, der seine Aktion allerdings wegen des zu viel gespielten Passes abgepfiffen bekam. Hamm kam über Florian Schoesse zu einem schwierigen Abschluss, den Nikolai Weber mit den Füßen noch gerade eben entschärfte.

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