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Der Durst ist groß in der ersten Pause des Trainings in der Eissporthalle in Limburg-Diez - Teambetreuer Oliver König (r.) reicht den Spielern Getränke.

EC Bad Nauheim

Warum ein Neuzugang des EC Bad Nauheim offenbar jede Menge Kraft hat

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Kennenlernen, Eingewöhnen und Spaß standen am Freitagabend auf dem Programm der Profis des EC Bad Nauheim. Beim der ersten Eiseinheit zeigte ein Neuzugang, wie viel Kraft in ihm steckt.

Es hatte fast etwas von einem Urlaub in Südostasien, als Spieler und Betreuer des EC Bad Nauheim am Freitagabend nach gut einer Stunde die Eishalle in Diez bei Limburg wieder verließen. Im Vergleich zum kühlen Inneren war es draußen extrem schwül und regnerisch. Geschwitzt hatten die Cracks des Wetterauer Zweitligisten aber bereits zuvor, auch wenn Trainer Christof Kreutzer den obligatorischen Aufgalopp im Stadion des hessischen Eishockey-Nachbarn aus der Regionalliga betont locker genommen hatte. "Das Tempo war schon okay, aber wichtig war vor allem der erste Eiskontakt sowie die Tatsache, dass wir noch einmal auf etwaige Probleme mit der Ausrüstung reagieren konnten", erklärte der Coach. "Ab Sonntag geht es dann aber so richtig rund." (lesen Sie hier das Interview mit Marcel Kahle nach der Trainingseinheit)

EC Bad Nauheim: Seit Sonntag ist die Mannschaft im Trainingslager in Dornbirn

Auch Trainer Christof Kreutzer testet seine Fähigkeiten mit dem Schläger.

Da ging es bereits um 8 Uhr morgens mit dem Bus ins Trainingslager nach Dornbirn in Österreich, für den Abend war bereits die erste Trainingseinheit angesetzt. Sechs Tage lang soll dort an der Form gefeilt werden, am Freitagabend steht dann das erste Testspiel gegen die Dornbirn Bulldogs an, bei dem es ein Wiedersehen mit Ex-Teufel Joel Johannsson geben wird. Den Schweden hat es nach drei Spielzeiten in Deutschland (zwei in Bad Nauheim, eine in Riessersee) und einer Saison in seiner Heimat nun zum Erstligisten aus dem Vorarlberg verschlagen. Anschließend folgt ab kommenden Montag ein Aufenthalt bei Kooperationspartner Kölner Haie und ein zweitägiges Vorbereitungsturnier beim Oberliga-Partner Herner EV, ehe am Sonntag (25. Aug.) mit dem Stadionfest und dem Test gegen die Bayreuth Tigers die Saison auch im Colonel-Knight-Stadion offiziell eingeläutet wird (Sehen Sie hier das ganze Vorbereitungsprogramm auf einen Blick)

Mit auf dem Eis waren neben allen Spielern aus dem Profikader auch die beiden Förderlizenzakteure Erik Betzold und Nicolas Cornett, mit ins Trainingslager reisten außerdem Förderlizenz-Keeper Bastian Kucis, Nachwuchsspieler Jan Wächtershäuser, der unter der Saison für die Düsseldorfer EG in der DNL die Schlittschuhe schnürt, sowie Jan Guryca. Der langjährige Torwart, der nach der vergangenen Saison aufgrund von beruflichen Verpflichtungen seinen Abschied bekannt gegeben hatte, fährt als dritter Torhüter mit. Er will in der neuen Saison für den Regionalligisten aus Diez auf das Eis gehen, dennoch war die Stippvisite im Limburger Stadtteil nach eigenen Angaben noch ein "Auswärtsspiel".

Bildergalerie: Das sind die Spieler im Kader des EC Bad Nauheim für die Saison 2019/2020

Torhüter: Nach seiner Rückkehr von den Löwen Frankfurt mitten in der Saison ist Felix Bick (r.) - hier beim Saisonabschluss mit Pressechefin Jana Duderstadt - auch in der neuen Spielzeit die Nummer eins des EC Bad Nauheim.
Torhüter: Nach seiner Rückkehr von den Löwen Frankfurt mitten in der Saison ist Felix Bick (r.) - hier beim Saisonabschluss mit Pressechefin Jana Duderstadt - auch in der neuen Spielzeit die Nummer eins des EC Bad Nauheim. © Nici Merz
Torhüter: Bastian Kucis (r.) war bereits bei den Löwen Frankfurt in der vergangenen Saison ein Torwart-Team. Nun kommt der Spieler der Kölner Haie beim neuen Kooperationspartner seines Klubs, dem EC Bad Nauheim, zum Einsatz. Mit ihm kommen die Verteidiger Colin Ugbekile, Simon Gnyp, Maximilian Glötzl sowie die Stürmer Mick Köhler, Robin Palka, Dani Bindels, Nicolas Cornett und Erik Betzold aus Köln nach Bad Nauheim.
Torhüter: Bastian Kucis (r.) war bereits bei den Löwen Frankfurt in der vergangenen Saison ein Torwart-Team. Nun kommt der Spieler der Kölner Haie beim neuen Kooperationspartner seines Klubs, dem EC Bad Nauheim, zum Einsatz. Mit ihm kommen die Verteidiger Colin Ugbekile, Simon Gnyp, Maximilian Glötzl sowie die Stürmer Mick Köhler, Robin Palka, Dani Bindels, Nicolas Cornett und Erik Betzold aus Köln nach Bad Nauheim. © Jan Huebner
Verteidigung: Der finnische Verteidiger Jesper Kokkila erhält mit 20 Jahren als jüngster Kontigentspieler das Vertrauen auf einer Schlüsselposition beim EC Bad Nauheim.
Verteidigung: Der finnische Verteidiger Jesper Kokkila erhält mit 20 Jahren als jüngster Kontigentspieler das Vertrauen auf einer Schlüsselposition beim EC Bad Nauheim. © Imago
Verteidigung: Daniel Ketter ist der einzige Spieler, der mit dem EC Bad Nauheim 2013 bereits die Oberliga-Meisterschaft gefeiert hat. Der dienstälteste Spieler des Kaders hatte das Trikot der Roten Teufel bereits zu Junioren-Zeiten getragen.
Verteidigung: Daniel Ketter ist der einzige Spieler, der mit dem EC Bad Nauheim 2013 bereits die Oberliga-Meisterschaft gefeiert hat. Der dienstälteste Spieler des Kaders hatte das Trikot der Roten Teufel bereits zu Junioren-Zeiten getragen. © Nici Merz
Verteidigung: Aaron Reinig - hier im Trikot des ESV Kaufbeuren - tritt in die Fußstapfen seines Vaters und läuft in der kommenden Saison für den EC Bad Nauheim auf.
Verteidigung: Aaron Reinig - hier im Trikot des ESV Kaufbeuren - tritt in die Fußstapfen seines Vaters und läuft in der kommenden Saison für den EC Bad Nauheim auf. © Andreas Chuc
Verteidigung: "Mister Unverwüstlich" alias Steve Slaton - hier mit seinen beiden Kindern - war 2017 aus Bremerhaven in die Wetterau gekommen. Der 38-Jährige überzeugte in der vergangenen Saison vor allem durch sein Unterzahl-Spiel. Dem "Dauerbrenner", der kein Spiel in Bad Nauheim bislang verpasst hat, fehlt nun nur noch ein Tor.
Verteidigung: "Mister Unverwüstlich" alias Steve Slaton - hier mit seinen beiden Kindern - war 2017 aus Bremerhaven in die Wetterau gekommen. Der 38-Jährige überzeugte in der vergangenen Saison vor allem durch sein Unterzahl-Spiel. Dem "Dauerbrenner", der kein Spiel in Bad Nauheim bislang verpasst hat, fehlt nun nur noch ein Tor. © A. Chuc
Verteidigung: Daniel Stiefenhofer war in der vergangenen Saison einer der erfolgreichsten Torschützen im Powerplay des EC Bad Nauheim. Der Verteidiger war 2017 vom Oberligisten Regensburg nach Hessen gekommen und wurde in der ersten Saison unter Trainer Christof Kreutzer gleich mit dem Spitznamen "deutsche Eiche" bedacht.
Verteidigung: Daniel Stiefenhofer war in der vergangenen Saison einer der erfolgreichsten Torschützen im Powerplay des EC Bad Nauheim. Der Verteidiger war 2017 vom Oberligisten Regensburg nach Hessen gekommen und wurde in der ersten Saison unter Trainer Christof Kreutzer gleich mit dem Spitznamen "deutsche Eiche" bedacht. © Nici Merz
Verteidigung: Jan Wächtershäuser ist einer von zwei eigenen Nachwuchsspielern, die prinzipiell für den Profi-Kader infragekommen. Der 18-jährige Gießener ist hauptsächlich in der Deutschen Nachwuchs-Liga im Einsatz.
Verteidigung: Jan Wächtershäuser ist einer von zwei eigenen Nachwuchsspielern, die prinzipiell für den Profi-Kader infragekommen. Der 18-jährige Gießener ist hauptsächlich in der Deutschen Nachwuchs-Liga im Einsatz. © Privat/EC Bad Nauheim
Sturm: Es war die Rückkehr des Jahres, als bekannt wurde, dass Publikumsliebling Andreas Pauli nach einer Saison bei seinem Heimatverein Tölzer Löwen zurück zum EC Bad Nauheim kommt. Der 25-Jährige hatte zuvor drei Spielzeiten für die Kurstädter gespielt.
Sturm: Es war die Rückkehr des Jahres, als bekannt wurde, dass Publikumsliebling Andreas Pauli nach einer Saison bei seinem Heimatverein Tölzer Löwen zurück zum EC Bad Nauheim kommt. Der 25-Jährige hatte zuvor drei Spielzeiten für die Kurstädter gespielt. © Andre as Chuc
Sturm: Marcel Kahle bleibt auch eine zweite Saison in der Wetterau. Der 25-Jährige hatte sich laut Trainer Kreutzer vor allem in Unterzahl zu einem wichtigen Baustein im Team entwickelt, nachdem er im Sommer vergangenen Jahres aus Iserlohn in die Kurstadt gekommen war.
Sturm: Marcel Kahle bleibt auch eine zweite Saison in der Wetterau. Der 25-Jährige hatte sich laut Trainer Kreutzer vor allem in Unterzahl zu einem wichtigen Baustein im Team entwickelt, nachdem er im Sommer vergangenen Jahres aus Iserlohn in die Kurstadt gekommen war. © Andreas Chuc
Sturm: Nur noch ein Teil des dynamischen Brüder-Duos aus dem Hause Sylvester stürmt künftig für den EC Bad Nauheim: Cody (r.). Dustin - in der vergangenen Saison noch Topscorer - hat seine Karriere beendet, ist zurück in seine kanadische Heimat gegangen und will sich dort beruflich neu orientieren. Cody hingehen geht bereits in seine dritte Spielzeit in der Wetterau.
Sturm: Nur noch ein Teil des dynamischen Brüder-Duos aus dem Hause Sylvester stürmt künftig für den EC Bad Nauheim: Cody (r.). Dustin - in der vergangenen Saison noch Topscorer - hat seine Karriere beendet, ist zurück in seine kanadische Heimat gegangen und will sich dort beruflich neu orientieren. Cody hingehen geht bereits in seine dritte Spielzeit in der Wetterau. © A. Chuc
Sturm: Er ist erst 20 Jahre alt, dennoch geht Marvin Ratmann in seine dritte Saison beim EC Bad Nauheim. Der 1,91 Meter große Rheinländer hatte in der abgelaufenen Saison als zehnter Stürmer zwar oft nur eine Reservistenrolle, erzielte aber dennoch sieben Tore und fünf Vorlagen. 
Sturm: Er ist erst 20 Jahre alt, dennoch geht Marvin Ratmann in seine dritte Saison beim EC Bad Nauheim. Der 1,91 Meter große Rheinländer hatte in der abgelaufenen Saison als zehnter Stürmer zwar oft nur eine Reservistenrolle, erzielte aber dennoch sieben Tore und fünf Vorlagen.  © A. Chuc
Sturm: Er war der erste Kontingentspieler im Kader für die neue Saison - Zach Hamill. Der ehemalige NHL-Erstrundendraft aus Kanada hat sein Wandervogel-Image in der Wetterau offenbar abgelegt. Nach zwölf Stationen in sechs Jahren war er im November in die Kurstadt gekommen und hatte als Wühler mit feinem Händchen überzeugt - 30 Assists zeugen davon. Er soll die Fäden im Offensivspiel der Roten Teufel ziehen. 
Sturm: Er war der erste Kontingentspieler im Kader für die neue Saison - Zach Hamill. Der ehemalige NHL-Erstrundendraft aus Kanada hat sein Wandervogel-Image in der Wetterau offenbar abgelegt. Nach zwölf Stationen in sechs Jahren war er im November in die Kurstadt gekommen und hatte als Wühler mit feinem Händchen überzeugt - 30 Assists zeugen davon. Er soll die Fäden im Offensivspiel der Roten Teufel ziehen.  © Andreas Chuc
Sturm: Der drittbeste Torschütze und Scorer aus der abgelaufenen Saison bleibt ebenfalls in der Wetterau. Andrej Bires verliert zwar in Dustin Sylvester und Radek Krestan die beiden Nebenspieler in seiner Reihe, doch der flinke Flügelspieler will in Bad Nauheim weiter auf sich aufmerksam machen. Der Deutsch-Slowake war vor der vergangenen Spielzeit vom Oberligisten Moskitos Essen gekommen.
Sturm: Der drittbeste Torschütze und Scorer aus der abgelaufenen Saison bleibt ebenfalls in der Wetterau. Andrej Bires verliert zwar in Dustin Sylvester und Radek Krestan die beiden Nebenspieler in seiner Reihe, doch der flinke Flügelspieler will in Bad Nauheim weiter auf sich aufmerksam machen. Der Deutsch-Slowake war vor der vergangenen Spielzeit vom Oberligisten Moskitos Essen gekommen. © Andreas Chuc
Sturm: Der Heimkehrer in der neuen Mannschaft des EC Bad Nauheim ist zweifellos Marc El-Sayed (l.). Nach 450 Spielen in der Deutschen Eishockey-Liga will der 28-Jährige, der in Gambach wohnt, wieder für den Klub auflaufen, dessen Trikot er einst in der Jugend schon getragen hat. Insgesamt 14 Jahre war bis zu seiner Rückkehr für andere Klubs aktiv gewesen.
Sturm: Der Heimkehrer in der neuen Mannschaft des EC Bad Nauheim ist zweifellos Marc El-Sayed (l.). Nach 450 Spielen in der Deutschen Eishockey-Liga will der 28-Jährige, der in Gambach wohnt, wieder für den Klub auflaufen, dessen Trikot er einst in der Jugend schon getragen hat. Insgesamt 14 Jahre war bis zu seiner Rückkehr für andere Klubs aktiv gewesen. © imago/Eibner
Sturm: Der zweite neue Stürmer aus der DEL im künftigen Kader des EC Bad Nauheim heißt Manuel Strodel (am Puck). Der Bruder Nicolas Strodel, der in vergangenen Saison trotz vielversprechender Vorbereitung nicht überzeugt hatte, will unter seinem alten Trainer Christof Kreutzer seine ersten DEL2-Spiele in seiner Vita unterbringen. Bislang hat er über 300 DEL-Spiele für die Düsseldorfer EG auf dem Konto.
Sturm: Der zweite neue Stürmer aus der DEL im künftigen Kader des EC Bad Nauheim heißt Manuel Strodel (am Puck). Der Bruder Nicolas Strodel, der in vergangenen Saison trotz vielversprechender Vorbereitung nicht überzeugt hatte, will unter seinem alten Trainer Christof Kreutzer seine ersten DEL2-Spiele in seiner Vita unterbringen. Bislang hat er über 300 DEL-Spiele für die Düsseldorfer EG auf dem Konto. © imago
Sturm: Der 29-jährige Kanadier Tyler Fiddler (r.) kommt als zweifacher dänischer Meister zum EC Bad Nauheim.
Sturm: Der 29-jährige Kanadier Tyler Fiddler (r.) kommt als zweifacher dänischer Meister zum EC Bad Nauheim. © imago
Sturm: Er ist wieder da! Huba Sekesi versucht sein Glück beim EC Bad Nauheim erneut. Nachdem der Deutsch-Ungar in der vergangenen Spielzeit als Tryout-Spieler in die Wetterau gekommen war, sich aber bereits zu Beginn seines dritten Matches schwer an der Schulter verletzte, bekommt Sekesi nun einen Vertrag für die neue Spielzeit beim EC Bad Nauheim.
Sturm: Er ist wieder da! Huba Sekesi versucht sein Glück beim EC Bad Nauheim erneut. Nachdem der Deutsch-Ungar in der vergangenen Spielzeit als Tryout-Spieler in die Wetterau gekommen war, sich aber bereits zu Beginn seines dritten Matches schwer an der Schulter verletzte, bekommt Sekesi nun einen Vertrag für die neue Spielzeit beim EC Bad Nauheim. © Nici Merz
Sturm: Leon Köhler war in der Saison 2017/18 Topscorer der Deutschen Nachwuchs-Liga 2. Er hat im Anschluss den Weg von Garret Pruden eingeschlagen und ist in den Nachwuchs der Kölner Haie gewechselt, wo er sich auf höherem Niveau weiterentwickeln möchte. Sein Vertrag liegt aber weiter in Bad Nauheim, sodass er - wie Jan Wächtershäuser auch - theoretisch auch für die DEL2-Mannschaft spielberechtigt ist.
Sturm: Leon Köhler war in der Saison 2017/18 Topscorer der Deutschen Nachwuchs-Liga 2. Er hat im Anschluss den Weg von Garret Pruden eingeschlagen und ist in den Nachwuchs der Kölner Haie gewechselt, wo er sich auf höherem Niveau weiterentwickeln möchte. Sein Vertrag liegt aber weiter in Bad Nauheim, sodass er - wie Jan Wächtershäuser auch - theoretisch auch für die DEL2-Mannschaft spielberechtigt ist. © Andreas Chuc

Bilderstrecke

EC Bad Nauheim: Für einige Spieler ist es das erste Mal Eis seit rund vier Monaten

Ein "Geschenk" für Teambetreuer Oliver König (r.): Er bekommt den ersten kaputten Schläger der Saison von Neuzugang Jesper Kokkila (l.) überreicht.

Er war als Letzter direkt aus dem Büro an die hessisch-rheinland-pfälzische Grenze geeilt, um von Kreutzer und "Co" Harry Lange mit einfachen Lauf-, Pass- und Torschussübungen wieder den Trainingsalltag auf dem Eis näher gebracht zu bekommen. Einige Spieler hatten zuletzt beim Playoff-Viertelfinal-Aus gegen Ravensburg vor gut rund vier Monaten auf dem Eis gestanden, andere hatten sich privat einige, wenige Stunden Eis gegönnt. "Das sieht man den Jungs an, wer schon auf dem Eis war und wer nicht, aber genau deshalb machen wir ja diese Einheit", sagte Kreutzer. "Zum Glück geht die Eingewöhnung meist schnell."

Neuer Trikotsponsor

Noch bevor es auf den Weg auf’s Eis nach Diez ging, präsentierten die Verantwortlichen des EC Bad Nauheim am Donnerstagabend vor den Toren des Colonel-Knight-Stadions die neuen Heim- und Auswärtstrikots der Roten Teufel. Das Motto lautet nach eigenen Angaben "traditionell und funktionell" – die Farben Rot und Weiß dominieren. Neue Hauptsponsoren bei den Jerseys sind die Firmen "Caspari Baumanagement" aus Neu-Anspach und der Software-Dienstleister "Protakt" aus Bad Nauheim, deren Logos nun auf der Brust der EC-Spieler prangen.

Für einen Lacher sorgte gegen Ende die Konversation zwischen Kreutzer und Teambetreuer Oliver König, nachdem Neuzugang Jesper Kokkila den ersten Schläger "gehimmelt" hatte. "Coach, der Jesper darf kein Oberkörpertraining mehr trainieren, der hat zu viel Kraft", sagte König - und Kreutzer erwiderte mit einem Schmunzeln: "Kauf Du erst einmal anständiges Material, bevor Du solche Tipps abgibst." Insgesamt klappte alles aber reibungslos - Kreutzer brauchte gemeinsam mit Co-Trainer Harry Lange kaum einzugreifen, da die Übungen im Vorfeld von ihnen akribisch vorbereitet worden waren. Die kostbare Eiszeit soll so gut es geht genutzt werden, um zum Saisonstart am 13. September gegen Bietigheim fit zu sein.

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