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Sehnen das Ende der Spielpause herbei: FSV-Präsident Michael Görner (l.) und Trainer Thomas Brendel. Am Samstag ist für die Frankfurter die Rückkehr in den Wettbewerb geplant. IMAGO

Warten auf die Ärzte

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(fri). Mehr als Laufeinheiten und Radfahren haben die acht positiv getesteten Fußballer des FSV Frankfurt nach dem Ende ihrer Corona-Isolierung am vorigen Freitag noch nicht absolviert. »Wir lassen Vorsicht walten«, sagt Präsident Michael Görner und führt aus: »Sie klagen noch in unterschiedlicher Weise über Probleme.« Allerdings habe sich die Lage durch die (mäßigen) Belastungen bei ihnen nicht verschlechtert.

Heute stehe für die erste Gruppe dieser Spieler eine sportmedizinische Untersuchung an, am Donnerstag ist dann die zweite an der Reihe.

»Wir warten das Feedback der Ärzte ab«, sagt Görner. Und natürlich das subjektive Befinden der Spieler. Fällt beides positiv aus, könnte die Integration ins Mannschaftstraining folgen. Im Hinblick auf das erste Match seit Corona im Team am kommenden Samstag beim FC Gießen (14 Uhr) scheint bei Feldspielern kaum mehr möglich als ein kürzerer Einsatz.

Unterdessen befinden sich die Bornheimer in den letzten Zügen bei der Erstellung der Lizenzierungsunterlagen - für die 3. Liga. »Am 1. März endet die Abgabefrist. Es ist ein aufwendiger Prozess«, betont Görner. Unter Federführung von Geschäftsführer Patrick Spengler schnüren Wirtschaftsprüfer und Buchhalter das Werk zusammen. Der Etat wird sich bei Aufstieg um ein Vielfaches erhöhen im Vergleich zu dem bisherigen in der Regionalliga - vor Corona waren es circa 1,5 Millionen Euro. Allein an TV-Geldern fließen dann etwa 1,3 Millionen Euro in die Kasse. Wegen der Corona-Situation sind indes Zuschauereinnahmen schwierig zu kalkulieren, in dieser Saison haben die Frankfurter fast keine. Während in der Regionalliga, also vor Ausbruch der Corona-Pandemie, etwa 1600 Zuschauer pro Heimspiel kamen, waren es in der 3. Liga circa 3300.

In der 3. Liga war der FSV nur 2016/17 aktiv, schlitterte damals in eine sportliche und noch größere wirtschaftliche Krise und brauchte nach Abstieg und Abwendung der Insolvenz drei Spielzeiten, um sich diese komfortable Ausgangssituation mit Fleiß zu erarbeiten und zu verdienen.

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