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Walter fordert »gute Deckungsarbeit«

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(mam) Am 18. Spieltag der Handball-Bezirksoberliga Gießen bestreitet der WSV Oppershofen (23:9 Zähler) als Tabellenvierter das Derby bei der SU Nieder-Florstadt, die mit 12:22 Punkten Platz elf einnimmt (heute, 20.15 Uhr).

Der TSV Södel ist derweil zu Gast bei der SG Rechtenbach (heute, 19.45 Uhr) und die HSG Mörlen empfängt den TSV Kirchhain (heute, 20 Uhr), während der TSV Griedel und die TG Friedberg spielfrei sind.

Södels Trainer Bernd Walter fordert wieder mehr Engagement von seinem Team. »Um in Rechtenbach erfolgreich zu sein, ist entscheidend, dass wir eine sehr gute Deckungsleistung an den Tag legen und eine Einstellung mit Leidenschaft und Herz, die wir in den letzten Spielen haben vermissen lassen. Die Mannschaft muss wissen, dass es ohne diese Einstellung nicht geht. Wir haben die letzten beiden Spiele sehr glücklich gewinnen, das müssen wir jetzt absolut abstellen.« Walter muss in Rechtenbach auf Sascha Thönges sowie Torhüter Martin Malik verzichten, der nach einer Operation bis Rundenende nicht mehr zur Verfügung steht. - TSV Södel: Hensel, Steube; Krahn, Lind, Hofmann, Ohly, Mager, Böhland, Roth, Boller, Hitzel, Peristeris, Muck.

Da an Fasching in Mörlen bekanntlich Ausnahmezustand herrscht, kann HSG-Spielertrainer Sven Tauber alles andere als von einer optimalen Vorbereitung auf das heutige Heimspiel gegen den TSV Kirchhain sprechen. »Wir gehen mit gemischten Gefühlen in dieses Spiel. Die Vorbereitung war miserabel, aber wir wissen, dass wir bei einem Sieg die Chance auf den fünften Platz haben. Ich hoffe, dass meine Mannschaft von Anfang an hellwach ist und das Spiel nicht wieder schon in der ersten Halbzeit vergibt«, sagt Tauber. - HSG Mörlen: Langer; Eichler, Cisek, Hergl, Tauber, Brauburger, Ungerwetter, Becker, Philipp Möbs, Johannes Möbs, Christian Birkenstock, Daniel Birkenstock, See.

Die SU Nieder-Florstadt hat mit 4:4 Punkten aus den letzten vier Spielen einen guten Rückrundenstart hingelegt und dabei unter anderem gegen die beiden Spitzenteams Griedel und Langgöns gepunktet. Da die SU im Hinspiel gegen den WSV Oppershofen ein 33:33-Unentschieden erreichte, sind die Grün-Weißen vor dem heutigen Derby gewarnt.

Trotz der 6:0 Punkte, die sein Team bislang in 2009 eingefahren hat, und den unterschiedlichen Tabellenregionen, in denen sich die beiden Mannschaften befinden, sieht WSV-Trainer Thomas Mosch den WSV nicht in der Favoritenrolle: »Wir hatten vorsichtig ausgedrückt einen sehr bescheidenen Februar. Drei Wochen lang war die Wettertalhalle wegen Fasching gesperrt, und wir konnten nicht trainieren. Wir haben uns mit Fußball, Laufen und drei Gastspielen in Münzenberg, Lützellinden und Petterweil fit gehalten, wofür wir uns bei den jeweiligen Gastgebern herzlich bedanken. Angesichts dessen wird es sehr schwer gegen die SU, zumal diese jeden Punkt braucht«, erklärt Mosch, dessen Partner Manfred Merz sich in der letzten Woche einen Anriss der Achillessehne zugezogen hat. - SU Nieder-Florstadt: Hoppen, Dirksen; Frank, Ruhrmann, Görg, Odermatt, Lehr, Stübing, Alexander, Scherrer, Wolf, Fritscher, Kipper.- WSV Oppershofen: Simon, Steffen Roth; Kreuzer, Wagner, Jüngel, Exner, Winkler, Siegel, Bergemann, Oliver Roth, Muth, Grünen, Luh, Krausko, Bayer.

Beim TV Petterweil II läuten in der Bezirksoberliga Frankfurt derweil seit dem letzten Spieltag die Alarmglocken. Da die Petterweiler eine 16:21-Heimniederlage gegen den SV Seulberg kassierten, während der bisherige Tabellenletzte TG Schwanheim bei der Usinger TSG mit 29:20 siegte, liegt der TVP nun auf dem letzten Tabellenrang. Heute (18 Uhr) haben es die Petterweiler bei Spitzenreiter TSG Oberursel II jedoch denkbar schwer, weitere Punkte gegen den Abstieg zu sammeln.- TV Petterweil II: Barth, Kuhlins; Lenz, Hein, Köhn, Lange, Kratz, Käfer, Petek, Grein, Kirch.

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In der Handball-Bezirksliga A empfängt der Tabellenvierte TV Gettenau heute (19.30 Uhr) Spitzenreiter KSG Bieber. „Bieber liegt uns eigentlich, andererseits ist die KSG Tabellenführer und damit klarer Favorit, den wir aber natürlich ärgern wollen“, meint TVG-Trainer Thomas Höhl, der ohne Verstärkung aus der A-Jugend, die ebenfalls spielt, sowie en erkrankten Lemar Mayfield planen muss. - TV Gettenau: Hoff, Stettner; Ginter, Benjamin Glaub, Julian Schmitt, Mogk, Knöpp, Müller, Tinz, Marc Schmitt, David Glaub.

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