Fußball / FC Gießen

Vorbereitung startet im August

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(sno). Der FC Gießen wird am 1. August mit einem Testspiel gegen Bayern-Regionalligist Viktoria Aschaffenburg offiziell in die Saisonvorbereitung starten. Der Austragungsort ist noch offen. Erstmals trainiert wird am Montag darauf im Waldstadion. Bis Ende Juli befinden sich die Spieler des FC in Kurzarbeit.

Trainer Daniyel Cimen möchte seine Mannschaft dennoch schon Anfang kommender Woche zum "freiwilligen Training einladen. Es steht jedem frei, ob er kommt." Angesichts dessen, dass der FC Gießen das Hessenpokal-Halbfinale am 15. August nachholen wird, erscheint die zweiwöchige Vorbereitung kurz. Zumal der Kontrahent im Halbfinale, der TSV Steinbach Haiger, schon Ende Juni ins Mannschaftstraining einstieg - einen ganzen Monat früher also.

Derweil hat der FC Unterstützung für Trainer Daniyel Cimen gefunden - mit Marco Vollhardt und Marcel Niesner. Vollhardt war lange als Spielertrainer bei den Sportfreunden Burkhardsfelden aktiv, aktuell bekleidet er das Amt des Teammanagers des FC. "Ich war und bin bereit, meinen Horizont zu erweitern. Das habe ich mit der Kaderzusammenstellung getan. Aber meine Zukunft sehe ich eher auf dem Platz", erklärte Vollhardt. Der zweite Co-Trainer Marcel Niesner war bisher in der U15 der Jugendabteilung als Trainer aktiv und möchte nun die nächsten Schritte in der Trainerkarriere gehen.

Die Regionalliga Südwest hat am Dienstagnachmittag einen offiziellen Rahmenterminkalender für die Spielzeit 2020/21 verschickt. Die Mammut-Saison mit 42 Ligaspieltagen soll am 4. bis 6. September starten und erst am 21. Dezember in die Winterpause gehen. Sechs englische Wochen stehen den Teams bevor, weiter geht’s nach der verkürzten Winterpause schon am 29. bis 31. Januar. Beendet werden soll die Saison nach dem aktuellen Entwurf am 12. Juni 2021. 42 Spieltage, Pokalwettbewerbe noch nicht eingerechnet, stehen dem FC Gießen also bevor.

"Das bedeutet für die Vereine eine große Herausforderung", weiß Sascha Döther, Geschäftsführer der Regionalliga Südwest GbR. Der Rahmenspielplan soll bis zum 27. Juli erarbeitet werden, am 28. Juli ist die nächste Videokonferenz der Regionalliga Südwest mit allen Vereinen angesetzt.

Aufgrund des eng getaktetem Spielplans und der Ungewissheit über eine etwaige zweite Infektionswelle sind die Vereine mit zwei Aufgaben betraut worden: Zum einen gilt es, Ausweichplätze in Form von Kunstrasenplätzen sicherzustellen. "Im Falle von Spielausfällen bzw. Verlegungen müssen wir besser reagieren können", schildert Döther. "So wollen wir bei Nicht-Risiko-Spielen die Möglichkeit eröffnen, auf den Kunstrasen auszuweichen oder das Heimrecht zu tauschen."

Die zweite Aufgabe sieht die Vorbereitung eines gewissen Hygienekonzeptes vor: "Die Vereine melden uns, wie es konkret aussieht - wir versuchen, ein Netzwerk zu schaffen: Gleiches Bundesland, ähnliche Infrastruktur. Wichtig ist ein enger Austausch zwischen den Vereinen und den örtlichen Behörden", sagt Döther.

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