Voll im Geschäft

  • vonPeter Hett
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(hep). Nachdem 27:23 (17:13)-Heimsieg gegen den HV Chemnitz befinden sich die Handball-Frauen der HSG Gedern/Nidda in der 3. Liga Ost noch voll im Geschäft um den Staffelsieg, der zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen in die 2. Bundesliga berechtigt.

Sechs Spieltage vor dem Rundenende liegt die Mannschaft von Trainer Christian Breiler jetzt mit 23:9 Punkten auf dem 3. Tabellenplatz. Davor rangieren die TSG Eddersheim und der SV Germania Fritzlar, beide mit jeweils 25:7 Punkten.

Aus den insgesamt vier Staffeln der dritten Liga werden am Ende lediglich drei den Weg nach oben antreten. So sehen es zumindest die Durchführungsbestimmungen des DHB für die 3. Liga vor. Da aber im Norden (SV Buxtehude) und im Süden (TuS Metzingen) derzeit jeweils zweite Mannschaften vorne liegen, die kein Aufstiegsrecht besitzen, gilt es hier abzuwarten. In diesem Fall würden sämtliche Staffelzweiten in Sachen Nachrücker gefragt, ob sie willens sind, dies auch in Anspruch nehmen zu wollen. "Wir würden da nicht nein sagen", bekennt Martin Schindler, der gemeinsam mit Birgit Appel die HSG-Leitung innehat. Damit bekräftigt er den Aufstiegswunsch seiner HSG.

Als Schlüsselspiele sind die Partien bei der TSG Eddersheim (5.4.) und bei der HSG Kleenheim-Langgöns (26.4.) anzusehen. "Aber wir rechnen hier nichts hoch, sondern schauen von Spiel zu Spiel", bemüht Schindler zwar eine viel benutzte Floskel, verschafft ihr aber auch eine Grundlage. "Unser nächster Gegner, die HSG Rodgau Nieder-Roden, wird gegen uns mit ihrem neuen Trainer Christian Grzelachowski auflaufen. Und der weiß aus seiner Zeit in Ober-Eschbach wie man uns schlägt", sagt Schindler.

Positiv bewertet der HSG-Coach die Tatsache, es im Vergleich mit Eddersheim selbst in der Hand zu haben. "Aber bei Fritzlar müssen wir auf fremde Hilfe hoffen", zeigt er einen nicht so erfreulichen Tatbestand auf.

Ebenso kritisch zeigt er sich in Sachen Verletzungsproblematik. "Hier besteht lediglich die Hoffnung, dass uns Isabell Schüler noch einmal zur Verfügung stehen wird", sagt Schindler. Vor allem der Ausfall von Kristin Amos, die HSG-Toptorschützin Sabine Kaiser im Rückraum entlasten könnte, wiegt schwer. Schindler weiß: "Es sind zu viele Faktoren, die unser Pendel nach beiden Seiten ausschlagen lassen können, um jetzt eine klare Prognose abzugeben."

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