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Die Bad Vilbeler Herren 50 um Hendrik Jan Davids sind bei den deutschen Meisterschaften zwar topgesetzt, müssen aber den Ausfall von Paul Haarhuis kompensieren.

Vilbel will DM-Titel

  • VonSascha Kungl
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(kun). Die Herren 50 des TC Bad Vilbel greifen nach dem Titel: In Augsburg steigt am Wochenende das »Final Four« um die deutsche Tennis-Meisterschaft. Mit drei weiteren Mannschaften kämpft der amtierende Meister aus der Brunnenstadt um den nationalen Titel.

Auf der Anlage des TC Augsburg Siebentisch treten die Sieger der vier Regionalligen gegeneinander an. Neben dem TC Bad Vilbel, Meister der Regionalliga Süd-West, sind dies der Ratinger TC Grün-Weiß aus der Regionalliga West, der SSC Berlin aus dem Nordosten und der gastgebende TC Augsburg aus dem Südosten. Die Brunnenstädter sind genau wie Ratingen an den vorderen beiden Positionen gesetzt, die Teams aus Berlin und Augsburg an den Positionen drei und vier. Die Mannschaftsführersitzung am Samstagvormittag wird Aufschluss darüber geben, ob es im Halbfinale ab 10 Uhr für die Vilbeler gegen Berlin oder Augsburg geht. Das Endspiel steigt dann am Sonntag ab 10 Uhr.

Vor zwei Jahren hatten sich die Brunnenstädter den Titel durch einen Finalerfolg gegen Ratingen gesichert. »Diesmal sehen wir Ratingen in der Favoritenrolle. Vor zwei Jahren lagen wir nach den Einzeln zurück und konnten uns durch drei Matchgewinne in den Doppeln den Titel sichern. In diesem Jahr haben sich die Ratinger die Dienste eines Doppelspezialisten aus den USA gesichert«, weiß Vilbels Mannschaftsführer Andreas Binder um die Stärken der Grün-Weißen, die zudem mit Francisco Clavet, ehemals Nummer 18 der Weltrangliste, Isidro Lledo Boyer, vor zwei Jahren Mannschaftsweltmeister mit Spanien, Dick Norman, vor vier Jahren noch ATP-Doppelspieler, und dem Finnen Veli Paloheimo an den Start gehen. Die Berliner Topspieler sind Magnus Larsson und der ehemalige Davis-Cup-Sieger Marc Kevin Göllner. Für die Lokalmatadoren aus Augsburg schlagen die ehemaligen deutschen Spitzenspieler Christian Weis und Alexander Windisch auf.

»Wir müssen auf Paul Haarhuis verzichten, der aktuell mit dem Davis-Cup-Team der Niederlage in Uruguay weilt. Dieser Ausfall schmerzt uns sehr«, erklärt Binder. Für die Brunnenstädter gehen unter anderem Andrei Cherkasov, Hendrik Jan Davids und der Chilene Gabriel Keymer an den Start. »Gabriel belegt aktuell den Platz sechs der Herren-50-Weltrangliste, er ist unsere Geheimwaffe«, verrät Binder.

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