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Bad Vilbel Vorrunden-Meister

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Von: Uwe Born

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Den FV Bad Vilbel zu bezwingen, war in bislang 14 Versuchen lediglich dem Wetterau-Rivalen Türk Gücü Friedberg und Viktoria Urberach gelungen. Am Dienstag probierte Aufsteiger Germania Ober-Roden sein Glück, ging aber trotz Heimrechts gegen den Spitzenreiter leer aus. Bad Vilbels Coach Amir Mustafic und seine Mannschaft behielten vor allem dank ihrer konditionellen Fitness im Rödermarker Stadtteil mit 2:1 (1:0) die Oberhand und führen das Klassement der Verbandsliga-Süd nach wie vor souverän an.

Den FV Bad Vilbel zu bezwingen, war in bislang 14 Versuchen lediglich dem Wetterau-Rivalen Türk Gücü Friedberg und Viktoria Urberach gelungen. Am Dienstag probierte Aufsteiger Germania Ober-Roden sein Glück, ging aber trotz Heimrechts gegen den Spitzenreiter leer aus. Bad Vilbels Coach Amir Mustafic und seine Mannschaft behielten vor allem dank ihrer konditionellen Fitness im Rödermarker Stadtteil mit 2:1 (1:0) die Oberhand und führen das Klassement der Verbandsliga-Süd nach wie vor souverän an.

Die Brunnenstädter sind bereits vor der Partie am Sonntag gegen den FC Alsbach das beste Vorrundenteam. In Ober-Roden reichte dem Liga-Leader eine eher durchschnittliche Leistung zum Sieg. »Es fehlte zwar die Spritzigkeit, aber vor allem im zweiten Abschnitt hatten wir Ball und Gegner recht sicher im Griff«, bilanzierte Bad Vilbels Pressesprecher Alexander Juli.

FV-Torjäger Lukas Knell zeichnete in der siebten Minute für die Führung verantwortlich. Gegen seine 18-Meter Volleyabnahme nach Thorben Knauers Ecke gab’s für Germania-Torwart Christoph Kohl nichts zu halten. Ober-Roden stand in der Folgezeit vor dem Ausgleich, doch FV-Keeper Robin Orband erwies sich gegen Hakimi (15.) und Bäcker (9./22.) als Meister seines Fachs. Bidous Schuss, den Orband spektakulär entschärfte, erwies sich nach 51 Minuten als letztes offensives Ausrufezeichen der Platzherren. Bad Vilbel übernahm das Kommando und schlug in der 76. Minute zum zweiten Mal zu. Erneut war Lukas Knell der Vollstrecker, diesmal von der Strafraumkante per gefühlvollen Schlenzer ins lange Eck. Stemanns Kopfball zum 1:2-Endstand, erzielt mit dem Schlusspfiff, fiel nicht mehr ins Gewicht.

Germania Ober-Roden: Kohl, Stemann, Marweg, Firat (86. Madmar), Hakimi, Souto (69. Özgün), Bidou (80. Mensinger), Lehnert, Stuckert, Palacios Hernandez, Bäcker.

FV Bad Vilbel: Orband – Grüter, Geh, Huwa – Nuh Uslu, Emmel, Sabic, Knauer – Maksumic (80. Barkok), Bauscher (89. Alik), Knell (85. Schlatter).

Steno: Tore: 0:1 (7.) Knell, 0:2 (76.) Knell, 1:2 (92.) Stemann. – Schiedsrichter: Simon Heß (Heppenheim). – Zuschauer: 130.

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