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FV Bad Vilbel II Meister, Beienheim in der Relegation

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Meister der Kreisoberliga Friedberg: Der FV Bad Vilbel II feiert nach einem 7:2-Erfolg beim Türkischen SV Bad Nauheim auf dem Kunstrasen in Rödgen den Aufstieg in die Gruppenliga Frankfurt West.	(Foto: Chuc)
Meister der Kreisoberliga Friedberg: Der FV Bad Vilbel II feiert nach einem 7:2-Erfolg beim Türkischen SV Bad Nauheim auf dem Kunstrasen in Rödgen den Aufstieg in die Gruppenliga Frankfurt West. (Foto: Chuc) © Andreas Chuc

(hei/we) Seit Sonntag ist es amtlich: Der Meister der Kreisoberliga Friedberg in der Saison 2014/15 heißt FV Bad Vilbel II und wird nach dem 7:2 beim Türk. SV Bad Nauheim nächstes Jahr in der Gruppenliga Frankfurt-West spielen. Ebenso sicher ist der Teilnehmer an der Aufstiegsrelegation, dies ist der SKV Beienheim. Zwar können der SV Staden und der SV Bruchenbrücken noch gleichziehen, doch in jeder Konstellation hat der SKV den besten direkten Vergleich.

Der KSV Klein-Karben II gab durch das freitägliche 3:1 beim SV Steinfurth vermeintlich die Rote Laterne ab. Doch da Klein-Karben nichtspielberechtigte Spieler einsetzte, gehen die drei Punkte nachträglich ins Rosendorf und Klein-Karben bleibt weiter ohne Saisonsieg.

VfR Ilbenstadt – FC Nieder-Florstadt 0:8 (0:1): Über die gesamten 90 Minuten war es das erwartete Spiel auf ein Tor, doch die Gäste kreierten zunächst nur wenige Chancen. Deppner scheiterte am Pfosten (16.), bevor Spielertrainer Christian Adler auf Flanke von Schoch per Kopf den Bann brach (37.). Nach dem Wechsel besorgte Sascha Hartmann per Nachschuss das 0:2 (53.), während Karaduman auf der Gegenseite alleinstehend am Tor vorbeischoss (56.). Nach einem Trikotzupfer von Routinier Kliem gab es einen Strafstoß für die Gäste, mit dem Florian Schoch aber an VfR-Keeper Rasit Celikkanat scheiterte (70.). Eine Minute später machte Schoch es besser und traf per Flachschuss zum 0:3. Luther vergab alleinstehend vor dem Gehäuse der Adler-Truppe (80.), was die letzte Aktion der personell auf dem letzten Loch pfeifenden Platzherren war. Danach mussten sie dem enormen Kräfteverschleiß Tribut zollen, so dass Hartmann auf Vorlage von Schoch (81.

), Adler auf Pass von Weber (86.), Bingel mit einem Sololauf von der Mittellinie (87.) sowie mit einem Kunstschuss in den Winkel (90.) und schließlich Alexander Hausner per Kopf nach Flanke von Weber (90.+1) doch noch einen Florstädter Kantersieg herausschossen.

VfR Ilbenstadt: Rasit Celikkanat, Karaduman, Luther, Aykin, Neubert, Wenzel, Sam, Schmidt, Hermandi, Hagedorn, Jonientz, Kliem. – FC Nieder-Florstadt: Seidel, Fabian, Boris Weber, Östreich, Hausner, Schoch, Hartmann, Blumenstock, Bilkenroth, Deppner, Adler, Müller, Sancar, Bingel. – Tore: 0:1 (37.) Adler, 0:2 (53.) Hartmann, 0:3 (71.) Schoch, 0:4 (81.) Hartmann, 0:5 (86.) Adler, 0:6 (87.) Bingel, 0:7 (90.) Bingel, 0:8 (90.+1) Hausner. – Bes. Vorkommnis: Der Florstädter Florian Schoch scheitert mit einem Foulelfmeter an Ilbenstadts Torhüter Rasit Celikkanat (70.). – Schiedsrichter: Emil Schwarz (Bruchköbel).

SV Nieder-Weisel – VfB Friedberg 2:0 (0:0): SV-Pressesprecher Gunthard Krausgrill zeigte sich angetan von der taktisch guten Vorstellung, die beide Teams am gestrigen Sonntag ablieferten. Ihre Ordnung stets beibehaltend, ließen beide Abwehrreihen nur wenige Torchancen zu. Die besten im ersten Durchgang hatte Nieder-Weisel, doch Patrick Rühl ließ sich den Ball noch von Beck vom Fuß spitzeln, obwohl Torwart Björn Bosland schon geschlagen war (41.). Letzterer zeigte dann kurz darauf eine spektakuläre Fußabwehr gegen Schwarz (45.). Nach dem Wechsel brauchte Nieder-Weisel etwas länger, um mit dem Gegenwind zurechtzukommen. Patrick Rühl bereitete dann das 1:0 vor, indem er sich im Strafraum Richtung Grundlinie bewegte und den Ball zu Frederik Nockemann zurückpasste, der das Leder aus acht Metern direkt unter die Latte wuchtete (68.). Die Entscheidung fiel nach einem Foul an Winter im Anschluss an eine Ecke. Der Pfiff des hervorragenden Unparteiischen Mehmet Ali Sarikaya (Aßlar) ertönte, kurz bevor Schwarzs Schuss ins Tor trudelte. Doch Philipp Rühl ließ sich davon nicht beirren und verwandelte den fälligen Strafstoß souverän (79.). Unter dem Strich ging der Sieg der Platzherren aufgrund des Chancenplus in Durchgang zwei in Ordnung.

SV Nieder-Weisel: Maas, Pfeffer, Nockemann, Winter, Schwarz, Krimmel, Werner, Antmansky, Patrick Rühl, Philipp Rühl, Mertes, Sebastian Volp, Göbel, Börner. – VfB Friedberg: Bosland, Beck, Hofmann, Rack, Haase, Michael Schäfer, Becker, Fedler, Schmidt, Patzwald, Kögler, Krank, Zengin, Cichon. – Tore: 1:0 (68.) Nockemann, 2:0 (79./FE) Ph. Rühl. – Schiedsrichter: Mehmet Ali Sarikaya (Aßlar).

FC Hessen Masssenheim – FC Ober-Rosbach 5:2 (1:2): Massenheims Trainer Stefan Geppert sprach am Ende von einem »Unentschieden-Spiel« beider Teams, in dem die Gäste mehr Chancen und die Platzherren mehr Spielanteile gehabt hätten. Der Sieg des Tabellenzehnten sei »insgesamt unverdient« gewesen. Tim Schütz traf früh für Rosbach, als er aus kurzer Distanz Unstimmigkeiten in der FCH-Defensive ausnutzte (8.). Hofmann visierte auf der Gegenseite den Pfosten an (10.), bevor Aminur Rahman nach starkem Zuspiel von Jung den Ausgleich markierte (27.). Eine weitere Unsicherheit in der Abwehr eröffnete Lorenz Groh die Chance zum 1:2, die er prompt nutzte (44.

). Nach einem Schuss von Anders traf Nico Schad schließlich aus abseitsverdächtiger Position zum 2:2 (67.) – und dann schlug die Stunde von Massenheims Keeper Nils Kozonek, der mehrfach in glänzender Manier den Rosbacher Führungstreffer vereitelte. So waren die Platzherren überhaupt noch im Spiel und kamen durch Tore von Niklas Baum, der einen Konter verwertete (81.) und später auf Vorlage von Kühn zum viel zu hohen 5:2-Endstand einschoss (89.), sowie Schad auf Querpass von Baum (87.) zum glücklichen Erfolg.

FC Hessen Massenheim: Kozonek, Lehmann, Morgan, Schaar, Schad, Kühn, Christian Schmutzler, Jung, Hofmann, Baum, Rahman, Anders, Hahn. – FC Ober-Rosbach: Sürer, Tari, Davy, Schusterschitz, Ahmed, Schütz, Sentürk, Groh, Safranti, Pejic, Bayrak, Courtial. – Tore: 0:1 (8.) Schütz, 1:1 (27.) Rahman, 1:2 (44.) Groh, 2:2 (67.) Schad, 3:2 (81.) Baum, 4:2 (87.) Schad, 5:2 (89.) Baum. – Schiedsrichter: Younes Moullig (Dietzenbach).

TuS Rockenberg – SKV Beienheim 1:3 (1:2): TuS Rockenberg gelang es in den ersten 20 Minuten sehr gut, die Mittelfeldräume eng zu machen, sodass sich der Tabellenzweite zunächst keinen entscheidenden Vorteil verschaffen konnte. In der 18. Minute traf William Anane nach Flanke von Daniel Friede zur Gästeführung ins lange Eck, die Adrian Herbert jedoch fast im Gegenzug ausgleichen konnte. Er war mit einem Kopfball nach einer Ecke von Mohr erfolgreich. Beienheim erhöhte danach den Druck. In der 36. Minute verlängerte ein Abwehrspieler eine Ecke, die Maurice Böker über die Linie drückte. Die Gäste drängten vehement auf ein drittes Tor, doch Rockenberg zeigte sich durch Moral und Kampfgeist aus und ließ wenige Torraumszenen zu. Die Gastgeber versuchten zusätzlich, den einen oder anderen Konter zu setzen. Funke hatte dabei die beste Ausgleichschance, doch in der 90. Minute entschied der SKV die Begegnung endgültig für sich, als zunächst Visoka an Marvin Benk scheiterte, William Anane den Nachschuss jedoch verwerten konnte.

TuS Rockenberg: Marvin Benk, Verwiebe, Ramon Benk, Groß, Decher, Herbert, Nietfeld, Mohr, Thielmann, Dobner, Raab, Funke, Barufe, Henn. – SKV Beienheim: Christiansen, Dominik Friede, Timon Wolf, Dural, Daniel Friede, Anane, Yannick Wolf, Visoka, Marx, Serge Mouzong, Emrovic, Marco Mouzong, Böker, Brod. – Tore: 0:1 (18.) Anane, 1:1 (19.) Herbert, 1:2 (36.) Böker, 1:3 (90.) Anane. – Schiedsrichter: Meiko Becker (Büdingen).

TSG Ober-Wöllstadt – SV Staden 2:5 (0:2): In einer gutklassigen Kreisoberliga-Partie wussten die Gäste, die Ober-Wöllstädter Fehler zu bestrafen. Otto Weber war bereits in der zehnten Minute erfolgreich, Timo Dechert profitierte in der 43. Minute beim 0:2 von einem Abwehrfehler. Doch die TSG kämpfte sich zurück ins Spiel. Lars Guthmann schloss eine schöne Kombination mit dem 1:2 (48.) ab, und Nico Loppe sorgte mit einem sehenswerten Fallrückzieher in der 60. Minute für den Ausgleich. Doch während die Ober-Wöllstädter Bemühungen am sicheren Stadener Schlussmann Alexander Neubauer scheiterten, war Otto Weber in der 63. Minute beim 2:3 erneut erfolgreich, und Marius Berting sorgte in der 75.

Minute für die Vorentscheidung. In der Nachspielzeit markierte Otto Weber (92.) seinen dritten Treffer und machte den 5:2-Auswärtssieg, der vielleicht etwas zu hoch ausgefallen war, perfekt.

TSG Ober-Wöllstadt: Mazurkiewicz, Bechtloff, Schlichting, Markus Gondolf, Loppe, Guthmann, Menzel, Schallenberg, Rudius, Menges, Mies, Blecher, Yigit, Gonzales. – SV Staden: Neubauer, Jacobi, Dielmann, Lohse, Sebastian May, Dechert, Weber, Scheibner, Salomon, Hetmanczyk, Dombrowsky, Pierre May, Berting, Knoke. – Tore: 0:1 (10.) Weber, 0:2 (43.) Dechert, 1:2 (48.) Guthmann, 2:2 (60.) Loppe, 2:3 (63.) Weber, 2:4 (75.) Berting, 2:5 (92.) Weber. – Schiedsrichter: Ramazan Savas (Brachttal).

Türkischer SV Bad Nauheim – FV Bad Vilbel II 2:7 (1:1): Die Bad Vilbeler Führung durch Lukas Knell (30.) konnte Ertan Sen per Foulelfmeter (35.) ausgleichen, doch im zweiten Abschnitt brachen bei Bad Nauheim alle Dämme und der Tabellenführer zeigte seine Ambitionen. Mit einem Strafstoß in der 51. Minute erzielte Ali Mahboob die erneute Gästeführung, die Lukas Knell (60.

), Dardan Krasniqi (70.), erneut Ali Mahboob (73.) und Christian Jimenez (79.) ausbauten. Nedim Berktas verkürzte noch einmal auf 2:6 (84.), bevor Ali Mahboob mit seinem dritten Treffer (88.) den Schlusspunkt setzte.

Türkischer SV Bad Nauheim: Deliktas, Berktas, Turan, Karakoc, Arslan, Blagojevic, Aksakal, Sen, Hodovic, Uslu, Can, Bahattin Sen. – FV Bad Vilbel II: Ceribas, Krasniqi, Köroglu, Knell, Mahboob, Schmidt, Rejlic, Schwander, Schlatter, Weiß, Brühl, Arefe, Jimenez. - Tore: 0:1 (30.) Knell, 1:1 (37.) FE Sen, 1:2 (51.) FE Mahboob, 1:3 (60.) Knell, 1:4 (70.) Krasniqi, 1:5 (73.) Mahboob, 1:6 (79.) Jimenez, 2:6 (84.) Berktas, 2:7 (88.) Mahboob.

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