SSC Bad Vilbel und TG Groß-Karben vor Derby in Topform

(pm/mw) In der Volleyball-Regionalliga Südwest der Frauen sind die beiden heimischen Vereine stark aus der Winterpause gekommen. Der Tabellenzweite SSC Bad Vilbel überzeugte beim 3:1 in Frankfurt und schüttelte damit einen Verfolger ab. Noch weniger Mühe hatte die TG Groß-Karben.

Die TG gewann das Heimspiel gegen den ASV Landau sicher mit 3:0. Beide Teams sind also gerüstet für das Wetterauer Derby am Sonntag (18. Januar) um 15 Uhr in der Groß-Karbener Sporthalle der Kurt-Schumacher-Schule.

TG Groß-Karben – ASV Landau 3:0 (25:20, 25:11, 25:16): Die Partie war davon geprägt, dass beide Teams nach der mehrwöchigen Pause noch nicht wieder im Rhythmus waren. TG-Trainer Willi Frey bilanzierte demnach: »Es ist ganz wichtig, dass wir schnell wieder unseren Spielrhythmus finden. Anfangs waren da einige hanebüchene Aktionen. Es dauerte einige Zeit, bis beide Teams in Tritt kamen.« Frey war demnach froh, dass er kurz vor dem Restart noch ein Testspiel gegen die HTG Bad Homburg eingeschoben hatte, um wenigstens etwas Spielpraxis vorweisen zu können. Geprägt war das Spiel jedoch von vielen Unachtsamkeiten und kleinen Fehlern, Schwächen in der Abwehr und nur wenig brillanten Spielzügen auf beiden Seiten. Die TG war aber jene Mannschaft, die diese Unachtsamkeiten des Gegners besser in Punkte für das eigene Konto umwandelte. Vor allem Christin Bielig machte dem Gegner im Angriff Probleme.

Nach dem 7:7 im ersten Satz setzte sich die TG über 11:7 und 17:10 ab, letztlich ungefährdet mit 25:20 gewannen die Groß-Karbenerinnen. Noch weniger Probleme hatten sie in Durchgang zwei beim sicheren 25:11. Im dritten Satz galoppierten die Gastgeber über 7:0 und 21:9 davon, ehe Frey ein wenig durchwechselte. Die TG-Führung schmolz dadurch, der Satz- und damit der Spielgewinn geriet aber nicht in Gefahr.

TG Groß-Karben: Jehner, Schneider, Frey, Bielig, Eckhardt, Henkel, Angerstein, Rosenberger, Schaus, Bodenstaff, Teso, Dümeland.

Eintracht Frankfurt – SSC Bad Vilbel 1:3 (18:25, 25:15, 25:27, 22:25): In dieser Partie wurde bei den Gästen die »Universaline« geboren. In einer schwachen SSC-Phase wechselte Trainer Christoph Haase im dritten Satz Jacqueline Pfeiffer auf der Diagonalposition ein, »Line« hatte in dieser Saison schon Libero und Außen gespielt. Der Wechsel zeigte Wirkung, das Bad Vilbeler Spiel wurde stabiler und die Gäste erkämpften sich die wichtige 2:1-Satzführung. Im packenden vierten Satz behielt das Haase-Team die Nerven und feierte damit den achten Saisonsieg im neunten Spiel.

Die gerade eingewechselte Nicole Wolf war bei den Punkten zum 24:22 und 25:22 am Aufschlag. Haase bilanzierte: »Die Eintracht war der erwartet schwere Gegner. Sie hat in allen Spielelementen überzeugt. Am Ende haben wir im dritten und vierten Durchgang einfach weniger Nerven gezeigt und hatten das notwendige Quäntchen Glück auf unserer Seite. Das brauchen wir auch in Groß-Karben.« Zu Beginn des Jahres hatte der SSC in Weiterstadt ein Trainingslager absolviert, da dort im Gegensatz zu Bad Vilbel eine beheizte Halle zur Verfügung stand.

SSC Bad Vilbel: Engelke, Fuhr, Hultsch, Kümml, Nau, Jacqueline Pfeiffer, Jeannette Pfeiffer, Schäfer, Schlumprecht, Schwarzlose, Woköck, Wolf.

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