Vier neue für den VfB

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(pm). Erstes Pflichtspiel für die Wasserballer des VfB Friedberg in der Saison 2019/2020. Bereits sechs Wochen vor dem Zweitliga-Start Anfang November präsentiert sich der VfB nach mehreren Jahren Abstinenz wieder im deutschen Pokal. In der ersten Runde treffen die Kreisstädter am Samstag in einem Auswärtsspiel auf Hellas 1899 Hildesheim aus der 2. Liga Nord.

Nach der längeren Sommerpause bereitet VfB-Trainer Rene Reimann seine Mannschaft seit Mitte August auf die Saison vor. Man erwartet viel, denn der VfB vermeldete in diesen Wochen gleich vier Neuzugänge. Die beiden Ukrainer Dimitry Khlyustov und Pavlo Hrynyavskyy verschlug es beruflich nach Hessen, ab sofort springen sie für den VfB ins Becken. Während Kylyustov als Allrounder gilt, wird Hrynyavskyy als Linkshänder die rechte Angriffsseite verstärken. Weiterhin wechselte zwei Spieler vom Oberligisten Wetzlar in die Wetterau. Neben Evgeni Dubinin (Torwart) kommt mit Oleh Korolchuk auch der Torjäger der Wetzlarer nach Friedberg.

Trainer Reimann begrüßt diese Entwicklung: "Wir haben nun endlich einen ausreichend großen Kader. Nun gilt es, die neuen Spieler in die bestehende Mannschaft und unser Spielsystem zu integrieren. Daher kommt das Pokalspiel eigentlich zu früh, aber es gilt schon mal als gute Standortbestimmung"

Mit Hellas Hildesheim trifft man auf einen völlig unbekannten, aber wohl gleichwertigen Gegner. Weiterhin muss sich der VfB Friedberg auch auf das neue Regelwerk einstellen. So gibt es beispielsweise Änderungen bei der Angriffszeit und dem Straf- und Freiwurfsverhalten. Gravierend auch die Neuerung, dass der Torhüter die Mittellinie überqueren darf und den Angriff mitgestalten kann.

Friedbergs Kapitän Ilja Scerbinin ist vor dem Spiel trotzdem zuversichtlich "Die neuen Regeln gelten für beide Teams. Wir haben uns gut darauf vorbereitet und wollen unbedingt in die zweite Runde. Dann können wir auch auf einen attraktiven Erstligisten treffen."

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