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Phil Dörr/Andreas Wirth steuern den Aston Martin im ersten Rennen in Oschersleben auf den dritten Platz. GRUPPE C PHOTOGRAPHY

Vielversprechende Premiere

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(bf). Es war eine Premiere für Dörr Motorsport, das Team des Butzbachers Rainer Dörr. Die Mannschaft holte die Marke Aston Martin zurück in die ADAC GT4 Germany und schaffte in Oschersleben auf Anhieb den Sprung aufs Podium - Platz drei für Phil Dörr/Andreas Wirth auf dem Aston Martin Vantage GT4. Wie nah Erfolg und Niederlage jedoch beieinander liegen, musste Teammanager Robin Dörr am Sonntag erfahren.

Der Aston Martin sah das Ziel in Rennen 2 nicht. Platz acht und fünf holten dafür Fred Martin-Dye/Christer Joens mit dem McLaren 570S SpaceDrive (inkl. Steer-by-Wire-Technologie). Auch die Rookies Ben Dörr/Nico Hantke schlugen sich gut mit einem 15. und 14. Rang auf ihrem McLaren 570S GT4.

Das Premierenrennen der Serie startete mit trockenen Bedingungen. Phil Dörr erwischte auf dem Aston Martin einen guten Start. Joens fiel mit dem McLaren Space Drive zunächst zurück, konnte sich aber wieder vorarbeiten. Beim Fahrerwechsel übergab er auf dem siebten Rang liegend. Auch Ben Dörr behauptete sich auf seinem McLaren und übergab auf Platz 13.

Wirth profitierte beim Boxenstoppfenster von Fehlern der anderen und startete als Dritter in die zweite Hälfte. Bei Martin-Dye schien es zunächst, als müsste er sich noch an die Lenkung gewöhnen, aber er konnte dann dagegenhalten. Nach einer langen Safetycar-Phase lieferten die Piloten ein actionreiches Finale. Dörr Motorsport erreichte eine kleine Sensation mit dem dritten Platz von Wirth/Phil Dörr. Martin-Dye sah als Achter die Ziellinie, und Hantke kam auf den 15. Rang. Zudem schaffte Phil Dörr den zweiten Rang in der Junior-Wertung.

Erster Fahrer am Sonntag im Aston Martin war Wirth, der als Fünfter startete. Auch die beiden anderen Fahrzeuge behielten die Plätze der Startaufstellung - Martin-Dye als Elfter und Hantke als 19. Nach einer Safetycar-Phase rutschten die McLaren nach vorne. Allerdings fiel beim Aston Martin der ABS-Sensor aus. Das Auto wurde für Wirth unfahrbar. Er verlor sechs Plätze. Ähnlich erging es Phil Dörr, der das Fahrzeug übernahm. »Ich habe mich entschieden, das Rennen für den Aston Martin zu stoppen«, berichtete Robin Dörr.

Joens beendete das Rennen auf dem tollen fünften Platz, dem besten Ergebnis, das je ein Dörr-McLaren in Oschersleben eingefahren hatte. Ben Dörr sah als 14. die schwarz-weiß-karierte Flagge.

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