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Zu viele Fehler

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(dbf/mn) Sieben Gegentore waren viel: Bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven kassierte der EC Bad Nauheim am Dienstagabend, beim dritten Spiel binnen fünf Tagen, eine 4:7 (0:3, 3:1, 0:3)-Niederlage.

Nach einem frühen Drei-Tore-Rückstand (15.) fanden die Roten Teufel zum zweiten Abschnitt besser in die Partie, konnten beim 2:3, beim 3:4 und im Schlussdrittel auch beim 4:5 den Anschluss herstellen, mussten am Ende aber mit leeren Händen die Heimreise antreten. Matt Beca war zweifacher Torschütze der Hessen, die zuletzt zweimal in der Fremde gepunktet haben, zugleich aber auch seit neun Spielen auf einen Dreier warten. Zudem trafen Michael Dorr per Penalty und Harry Lange für das Team von Trainer Frank Carnevale, das sich in allen Mannschaftsteilen viel zu viele individuelle Fehler geleistet hatte.

Es war einfach nicht der Tag der Roten Teufel, die ohne den verletzten Kyle Helms an die Nordsee gereist waren. Dustin Friesen traf zur Führung der Hausherren (9.), und als Matt Beca bei einem der wenigen Vorstöße den Ausgleich verpasst hatte, erzielte auf der Gegenseite Jan Kopecky das 2:0 (13.). Für Thomas Ower kam Dominic Bartels, doch auch er wurde mit dem zweiten Schuss von Jan Kopecky kalt erwischt (15.). Nach nur einer Viertelstunde lagen die Pinguins schon schier uneinholbar vorne.

Zum zweiten Durchgang kehrte Ower zurück zwischen die Pfosten, und als Michael Dorr gewohnt sicher einen Penalty (Teljukin hatte ihn gefoult) genutzt hatte, keimte Hoffnung auf (28.). Nur 1:18 Minuten später verkürzte Matt Beca - und Bad Nauheim war wieder im Spiel, bekam Oberwasser. Mit seinem zweiten Treffer nutze Kopecky aber ein Powerplay, und wiederum sah Ower nicht gut aus. Harry Lange profitierte von einem Dorr-Puckgewinn, traf (34.), und angesichts eines 3:4-Rückstands schien zum zweiten Wechsel noch alles drin.

Durch einen weiteren Überzahltreffer durch Mark Kosick vergrößerte Bremerhaven den Abstand wiederum auf zwei Tore, der abermalige Abschluss durch Beca weckte zehn Minuten vor dem Ende aber erneut Hoffnung. Die Schlüsselszene: Vier Minuten vor Schluss erhielt Bad Nauheim ein Powerplay, in dessen Verlauf Taylor Carnevale den Ausgleich auf dem Schläger hatte, aber scheiterte. Quasi im Gegenzug sorgte Patrick Beck für die Entscheidung - 6:4.

Fischtown Pinguins : Langmann – Friesen, Slaton, Fatyka, Kohl, Martinelli, Teljukin – Kopecky, McPherson, Dejdar, Stas, Viktor Beck, Cook, Hafenrichter, Kosick, Patrik Beck

EC Bad Nauheim : Ower (13. bis 20. Bartels) – Ringwald, Heid, McMonagle, Götz, Baum, Ketter, Pietsch – Schlicht, May, Reimer, Beca, Carnevale, Strauch, Pinizzotto, Lange, Dorr, Lavallee, Oppolzer.

Steno: Tore: 1:0 (9.) Friesen (Kopecky), 2:0 (13.) Kopecky (Dejdar, McPherson), 3:0 (15.) Kopecky (Fatyka), 3:1 (28.) Dorr (Penalty), 3:2 (29.) Beca (Carnevale, Ringwald), 4:2 (32.) Kopecky (Teljukin, McPherson – 5-4), 4:3 (34.) Lange (Dorr), 5:3 (45.) Kosick (Cook, Friesen - 5-4), 5:4 (50.) Beca (Carnevale, Pinizzotto), 6:4 (57.) Patrick Beck (Teljukin, Martinelli - 4-5), 7:4 (58.) Kosick. – SR: Krawinkel. – Strafen: Bremerhaven 12, Bad Nauheim 8. – Zuschauer: 2013.

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