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Laura Ewald und die HSG Wettertal vergeben bei der HSG Fernwald zu viele Chancen und fahren am Ende ohne Punkte nach Hause. FOTO: HARALD FRIEDRICH

Zu viele Chancen ausgelassen

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(mna). Ohne Punkte nach einer 21:23-Niederlage sind die Handball-Frauen der HSG Wettertal vom Bezirksoberliga-Gastspiel bei der HSG Fernwald zurückgekehrt. Auch die HSG Mörlen (23:24-Pleite bei der HSG Herborn/Seelbach) und die HSG K/P/G Butzbach (17:21 gegen die TSG Leihgestern II) haben verloren. Die FSG Gettenau/Florstadt besiegte am Freitag die HSG Hungen/Lich mit 21:19.

HSG Fernwald - HSG Wettertal 23:21 (15:10):Die Gäste rannten von Beginn an einem Rückstand hinterher. Nach zwölf Minuten stand es bereits 4:7 und den Anschlusstreffer von Jennifer Wolfner (7:8,16.) beantwortete das Heimteam mit einem Drei-Tore-Lauf zum 7:11 (19.). Beim 10:15 aus Sicht der Gäste wurden die Seiten getauscht. Nach Wiederanpfiff drückte Fernwald weiter aufs Gas, plötzlich lagen die Gäste mit 13:20 zurück. Erst in der Schlussphase war Wettertal wieder besser im Spiel, zu mehr als dem 21:23 durch Charlotte Brückel reichte es aber nicht. "Leider haben wir viele freie Würfe nicht ins Tor gebracht. Wenn man sieht, wie knapp es am Ende war, ist das umso ärgerlicher", sagte Weisel.

HSG Wettertal: Haub, Marsteller; Weil (4/1), Brückel (5/2), Rettig (1), Glaum (1), Kielich, E. Kerschner (1), Wolfner (3), Wolf (1), Ewald, Reif (1), S. Kerschner (4).

FSG Gettenau/Florstadt - HSG Hungen/Lich 21:19 (12:9):Die FSG führte nach neun Minuten mit 5:2 (9., Laura Müller), ehe sich die HSG wieder heranarbeitete und beim 9:8 in der 21. Minute den Anschluss geschafft hatte. Doch die Heimsieben zog das Tempo wieder an und erarbeitete sich bis zur Pause eine 12:8-Führung. Nach dem Seitenwechsel sorgten einige Unkonzentriertheiten dafür, dass die Gäste nach 39 Minuten beim 14:13 wieder dran waren, doch war das Team von Marco Boller kurze Zeit später wieder enteilt (17:14, 43.). Diesen Vorsprung hielt die FSG und brachte den verdienten Sieg am Ende über die Zeit. "Das war eine gute Abwehr- und Torhüterleistung. Im Angriff haben wir vier Siebenmeter nicht verwandelt, aber die kämpferische Leistung hat gestimmt", sagte Bolle, der Michelle Bölke und Kim Ende für ihre Leistungen lobte.

FSG Gettenau/Florstadt: Kappes; Schulz (5/4), Herbert, Doll, Laura Müller (3/1), Leonie Müller, Utzig, Freiter, Glaub (2), Bölke (6), Schmidt (1/1), Stiefel (4), Belter, Ende.

HSG K/P/G Butzbach - TSG Leihgestern II 17:21 (8:10):Die HSG geriet bis zur achten Minute mit 0:3 ins Hintertreffen, erst in der 17. Minute war beim 5:5 der Ausgleich geschafft. Danach ließ das Team von Trainer Rainer Pfaff nicht mehr abreißen und blieb dem Spitzenteam auf den Fersen. Maren Klarner und Elisabeth Exner sorgten für den Ausgleich zum 10:10 (34.), doch die TSG legte in der Folge einen Gang zu. Die HSG leistete sich zu viele Fehler und lag eine Viertelstunde vor Schluss mit 13:18 zurück. Dieser Rückstand war für die Butzbacherinnen nicht mehr aufzuholen, sodass Leihgestern über die Stationen 14:20 (51.) und 16:20 (58.) gewann. "Ich bin, vor allem aufgrund der dünnen Personaldecke, bedingt zufrieden. Hanne Blum hat stark gehalten, die Abwehr gut gedeckt. Der Angriff war mit 18 Fehlversuchen und 17 technischen Fehlern zu schwach", sagte Pfaff.

HSG K/P/G Butzbach: Blum, Kammel; Schepp (3), Spata, König (2), Althaus (2), Klarner (4/4), Ivenz, L. Geretschläger (2), Exner (4), Weiskopf, C. Geretschläger.

HSG Herborn/Seelbach - HSG Mörlen 24:23 (13:11):Die Gäste fanden gut in die Partie und erarbeiteten sich bis zur zehnten Minute eine 5:2-Führung. Nur drei Minuten später glichen die Gastgeberinnen aus (6:6, 13.) und gingen ihrerseits mit zwei Toren in Führung. Mörlen musste nun etwas abreißen lassen, doch nach dem 6:10-Rückstand in der 18. Minute steigerte man sich bis zum 11:13-Pausenstand aus Sicht der Gäste. Nach Wiederanpfiff verschlief die Mannschaft von Frank Weidenauer die ersten Minuten und lag in der 39. Minute mit 11:17 zurück. Von diesem Rückstand erholte sich Mörlen nicht mehr, der letzte Treffer des Tages zum 23:24 (59./Vetter) kam zu spät. "Wir haben wieder viele Chancen liegen gelassen und erneut zehn schwache Minuten gehabt. Danach haben wir uns aber gefangen und super gekämpft", sagte Trainer Weidenauer.

HSG Mörlen: Hahn, Kieninger; Bormann, Bühler, Schnoor, Fritz (2), Wagner (2), Schneider (2), Vetter (8/2), Kloppenburg (4/1), Ercan, Dietz (4), Güzelkücük (1).

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