Viel Respekt, wenig Gegenwehr

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Der Respekt vor dem Gegner war einfach zu groß, so dass sich der TTC Florstadt schon vor dem ersten Ballwechsel im Spitzenspiel des letzten Hinrunden-Spieltages der Tischtennis-Verbandsliga Mitte der Damen gegen den TTC Wißmar quasi aufgegeben hatte und dann auch sang und klanglos mit 0:8 unterging.

Der Respekt vor dem Gegner war einfach zu groß, so dass sich der TTC Florstadt schon vor dem ersten Ballwechsel im Spitzenspiel des letzten Hinrunden-Spieltages der Tischtennis-Verbandsliga Mitte der Damen gegen den TTC Wißmar quasi aufgegeben hatte und dann auch sang und klanglos mit 0:8 unterging.

TTC Florstadt - TTC Wißmar 0:8: Wißmar hatte für dieses erste "Meisterschafts-Endspiel" erstmals in der Vorrunde die Chinesin Yu Neuhof aufgeboten, während die Florstädterinnen auf die bislang ungeschlagen gebliebene Topspielerin Sandra Michel und Alessa Weitzel (Prüfungsvorbereitungen) verzichteten. "Es sollte die Mannschaft belohnt werden, die den Aufstieg erst möglich gemacht hatte", sagte TTC-Mannschaftsführerin Sandra Michel vor der Partie, die ihr Knie in einer solchen Begegnung auch nicht weiter belasten wollte. "Durch die Aufstellungen von Yu Neuhof sieht man, dass der Respekt vor uns vorhanden ist. Da können wir schon stolz sein" meinte Florstadts Vorsitzender Karl-Heinrich Albus.

Das Spiel selbst ist schnell erzählt, denn obwohl die Gastgeberinnen einige gute spielerische Ansätze zeigten, waren die Wißmarerinnen auch kaum gefordert. Nach den verlorenen Eröffnungsdoppeln hatte Kerstin Weber vor allem den Aufschlägen und den folgenden Angriffsschlägen von Alisa Dietz nichts entgegen zu setzen. Anabel Jost lag dann gegen die komplett mit passiven Unterschnittbällen agierende Chinesin Yu Neuhof mit 11:4 und 5:1 in Führung, bevor sie die Ruhe verlor und selbst angreifen wollte, wodurch sie auch die Konzentration für die eigenen Schupfbälle verlor. Stefanie Hess zeigte einige gute Angriffsschläge gegen Christine Prell, die aber konstanter war. Eine echte Siegchance hatte Désirée Wirkner gegen die Linkshänderin Céline Kreiling, die überraschend kämpfen musste, da sie nicht besonders gut traf. Neuhof, die doch nicht mehr so oft trainiert, hatte ihre eigene Fehlerquote gegen Weber inzwischen fast auf Null reduziert und Jost konnte sich gegen Dietz auch kaum wehren.

"Ich will jetzt nicht spekulieren, was wir machen werden, wenn wir den Aufstiegs-Relegationsplatz zwei halten sollten, denn die Klasse ist enorm ausgeglichen und für uns lief es bisher einfach gut", meinte Sandra Michel nach der Begegnung. Durchgeklungen ist aber bereits, dass nur noch vier Spielerinnen in der ersten Garnitur gemeldet werden sollen, damit Lisa Mößer der zweiten Mannschaft helfen kann, da dort viele Studentinnen spielen, die nicht immer da sind. Während die "Zweite" also aufsteigen soll, scheint der gesamte Verein noch nicht so richtig zu wissen, wie er mit der neu gewonnenen Stärke der "Ersten" umgehen soll.

Die Ergebnisse: Jost/Hess - Neuhof/C. Kreiling 4:11, 6:11, 5:11; Weber/Wirkner - Dietz/A. Kreiling 1:11, 6:11, 6:11; Kerstin Weber - Alisa Dietz 9:11, 2:11, 3:11; Anabel Jost - Yu Neuhof 11:4, 7:11, 8:11, 3:11; Stefanie Hess - Christine Prell 9:11, 6:11, 6:11; Désirée Wirkner - Céline Kreiling 9:11, 8:11, 9:11; Weber - Neuhof 5:11, 3:11, 4:11; Jost - Dietz 6:11, 8:11, 3:11.

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