Weltmeister Dominik Klein überzeugt die Mörler Handballgemeinde bei seinem Vortrag. FOTO: HETT
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Weltmeister Dominik Klein überzeugt die Mörler Handballgemeinde bei seinem Vortrag. FOTO: HETT

Wer viel gibt, bekommt viel zurück"

  • vonPeter Hett
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(hep). Das Programm des Mörler Handball-Camps wurde am Donnerstagabend durch einen Vortrag von Dominik Klein ergänzt. Im katholischen Pfarrheim in Nieder-Mörlen durften 40 Gäste unter der Überschrift "JederfängtmalKlein" einen Hauch großer Handballwelt atmen.

Die Nachfrage dazu war ungleich höher, aufgrund der Corona-Problematik war die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt. Weltmeister Klein gab Einblicke in seinen Werdegang. Er präsentierte sich in guter Laune, sympathisch, offen und zugänglich. Unter anderem strich er heraus, dass der Erfolg einer Mannschaft im Wesentlichen auf dem Respekt untereinander beruhe und die Wichtigkeit des Trainers nicht zu unterschätzen sei. Hier hatte er nach eigenen Angaben im Laufe seiner Karriere das Glück, auf Top-Leute zu treffen.

Klein ließ seine Trainer lobend Revue passieren. Von Martin Schwalb (eine Art "Kumpel-Trainer") über Noka Serdarušic ("absolute Respektsperson", habe in Kiel das Sieger-Gen implementiert), Alfred Gislason ("Taktik- und Videobesessen") bis hin zu Heiner Brand ("ausgestattet mit großer Ehrlichkeit") wurden unterschiedliche Facetten durchleuchtet. Daneben war zu erfahren, dass Frantisek Fabian, sein Trainer und Mentor aus jungen Jahren, einen ebenso großen Anteil an Kleins Erfolgen zuzuschreiben ist, wie auch Jürgen Boss, der ihm als eine Art Mental-Coach seit 2010 zur Seite steht.

Die Maxime "Wenn man viel gibt, bekommt man viel zurück", war für Klein auf seinem Weg ebenso wichtig wie die Einstellung immer 10 Prozent mehr zu machen als die anderen. Im Verlauf des Vortrags nahm der ehemalige Kieler Profi seine Zuhörer mit ins Boot und suchte den Dialog.

Unter dem Strich standen zwei kurzweilige Stunden, die allen Teilnehmern wichtigen Input für ihre Tätigkeiten im Handball gaben. Klein darf auf seine Heimreise nach Bayern die Gewissheit mitnehmen, in Mörlen nicht nur neue Handball-Begeisterung entfacht zu haben, sondern seine Fangemeinde auch um viele Menschen erweitert zu haben.

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