Fechten

VfL zurück auf der Wettkampfbühne

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(pm). Nach langer Zeit ohne Wettkämpfe fieberten die Fechter des VfL Bad Nauheim den Hessenmeisterschaften entgegen, die dieser Tage in Rüsselsheim über die Bühne gingen. 13 Traditionsvereine nahmen teil. Die Jugendlichen aus der Kurstadt überstanden die Vorrunden, mussten in den K.-o.-Runden aber der Konkurrenz den Vortritt lassen. Im Degen der weiblichen U20 traten 31 Fechterinnen an, darunter Julia Bartnik (17), Marie Keßler (18) und Isabel Weinert (14) vom VfL Bad Nauheim.

Im Feld der männlichen U20 hielt Sebastian Barbas (13) die Wetterauer Fahnen hoch. Er konkurrierte mit 34 anderen Degenfechtern.

Die Vorrunde war auf fünf Treffer ausgelegt. Nach der Qualifikation ging es in die K.-o.-Gefechte auf 15 Siegtreffer. Hier mussten sich die VfL-Fechter trotz kämpferischen Einsatzes ihren Gegnern geschlagen geben. »Ich bin mit der Fitness und Einstellung meines Teams hoch zufrieden«, sagte Trainer Philipp Kondring und ergänzte: »Die Richtung stimmt. Das war die erste große Probe auf Landesebene. Mit Siegen gegen Athleten aus dem Landes- und Bundeskader haben wir einen ersten Achtungserfolg gelandet.«

An den Wettkämpfen der Aktiven (Ü20) im Herrenflorett nahmen Gunnar Kolacny, Helge Wirth und Thomas Weinert teil. Beim niedrigen Altersdurchschnitt der Konkurrenz war es von Vorteil, dass die drei VfL-Vertreter konditionell gut vorbereitet waren. Hierbei profitierten sie vom Online-Training während Corona. Motiviert ging es in die Vorrunde, die Wirth aufgrund einer Verletzung nicht zu Ende fechten konnte. Nach der Qualifikation mussten sich auch Kolacny und Weinert in der K.-o.-Runde geschlagen geben.

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