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Man darf gespannt sein, wie herzlich der Bad Vilbeler Drittliga-Auftakt gegen Ulm am Samstag verläuft. Nach vielen Monaten geht es erstmals wieder um Punkte.

Verletzungssorgen beim SSC Bad Vilbel

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(cha). Der SSC Bad Vilbel startet am Samstagabend mit einem Heimspiel in die neue Saison. Die Tulpen sind erneut das Wetterauer Volleyball-Flaggschiff, haben ihre sportliche Heimat weiterhin in der Südstaffel der 3. Liga Frauen, die aus neun Mannschaften besteht. Zu Gast ab 19.30 Uhr im Sportzentrum ist heute der VfB Ulm.

Die Saisonvorbereitung war holprig, nicht zuletzt auch coronabedingt. Das größere Problem waren jedoch die zahlreichen Verletzungen und Krankheiten im Kader. Gerade in der Mitte ist der SSC stark gebeutelt. Stefanie Freund zog sich in der Vorbereitung einen Kreuzbandriss zu und fällt die gesamte Saison aus. Die verheißungsvolle Neu-Tulpe Anna Wrede verletzte sich indes am Fußgelenk und wird frühestens in der Rückrunde wieder ins Training einsteigen können.

Zuspielerin Julia Elbert (vorher Schwarzlose) litt wochenlang unter einem schweren Infekt und beginnt gerade wieder mit dem Training. Noch dazu zog sich im abschließenden Training vor dem Spieltag auch noch Außenangreiferin Vanessa Stricker eine schwere Verletzung am Finger zu. Sie fällt fünf Wochen aus.

Auf der Position der Mittelblockerin kam mit Ornela Doerr (davor Pezer) eine Tulpe aus der Babypause zurück ins Team. Damit ist die Mittelblockposition erstmal mit ihr und Katharina Friedrich besetzt, da die dritte Mittelblockerin Ruth Wagner ebenfalls in der Babypause weilt und Ruth Grudzek zurück in die Regionalliga nach Hanau wechselte.

Im Zuspiel setzt der SSC - wie auch in der vergangenen Saison - auf Noemie Klein und Julia Elbert. Auf der Diagonalposition legt Natascha Raisig aus privaten Gründen eine Drittliga-Pause ein und spielt dafür bei den Damen II des SSC in der Landesliga Süd. Mit Julia Nitz konnte hier ein Neuzugang vermeldet werden. Sie hat nach einer Pause vom aktiven Volleyball durch Co-Trainer Götz Steinfeld wieder zum Hallensport gefunden und verstärkt den Diagonalangriff beim SSC. Auf der Liberoposition legt Lilia Gruchot eine Babypause ein, sodass man nun neben Yasmin Lotz auf Linda Feil setzt, die flexibel auf der Libero- oder Außenposition agieren soll. Auf Außen wechselte Paula Kastner in die 2. Bundesliga zum TV Waldgirmes. Dafür konnte mit Jeannette Pfeiffer eine ehemalige Tulpe nach ihrer studiumsbedingten Auszeit zurückgewonnen werden. Somit besteht der Kader hier aus Amelie Krimphoff, Lisa Stock, Stricker und Pfeiffer.

»Keiner weiß, wie die Mannschaften die Corona-Zeit überstanden haben. Mit dem TV Lebach gab es zu Saisonbeginn schon den ersten prominenten Rückzieher. Auch wir müssen schauen, wie wir reinkommen in die Saison. Die Verletzungen tun uns mächtig weh. Wir werden sicherlich noch ein paar Wochen brauchen, bis wir wieder in den Spielrhythmus gefunden haben«, prognostiziert SSC-Trainer Christoph Haase. Der Coach hat kein bestimmtes Ziel für die bevorstehende Runde. Er will mit seinem Team »möglichst viele Punkte sammeln und dann schauen, was dabei herauskommt«.

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