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So könnte es heute Abend auch gegen den großen Favoriten FC Ober-Rosbach laufen: Der FC Hessen Massenheim trifft in Person von Robert Schuch - hier gegen den SV Bruchenbrücken um Torwart Fabian Heilmann und Kapitän Hans Sieber.

Verfolger bringen sich in Stellung

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(kun). Im Aufstiegskampf der Fußball-Kreisoberliga Friedberg ist der Tabellenführer aus Steinfurth an diesem Wochenende nur in der Zuschauerrolle. Somit kann der FC Ober-Rosbach mit einem Auswärtserfolg in Massenheim am Sonntag bis auf einen Punkt an die Rosendörfler heranrücken. Die Verfolger aus Burg-Gräfenrode und Staden sind derweil bereits am Freitagabend im Einsatz. Während die Teutonen das Tabellenschlusslicht aus Dorn-Assenheim empfangen, treffen die Roggauer auf die Hessenliga-Reserve von Türk Gücü Friedberg.

"Mit dem FC Ober-Rosbach empfangen wir einen der Top-Favoriten auf den Titel. Die Gäste gehen als klarer Favorit in die Partie. Wir müssen einen Sahnetag erwischen, wenn wir den Tabellenzweiten ärgern wollen", ist Massenheims Spielertrainer Dennis Matter überzeugt. Mit 15 Punkten aus ihren bisherigen zwölf Saisonspielen führen die Gastgeber als Rangachter die zweite Tabellenhälfte an. "Mit der Ausbeute meiner Mannschaft bin ich nicht unzufrieden, auch wenn wir in einigen Partien nicht unbedingt als Verlierer hätten vom Platz gehen müssen. Leider hatten wir nahezu über die komplette Hinrunde mit Verletzungssorgen zu kämpfen, die wir nicht immer problemlos kompensieren konnten. Dennoch ist es uns bisher gelungen, den Abstand zum Tabellenkeller zu wahren. Das war vor der Saison unser Ziel", zeigt sich Matter mit dem bisherigen Abschneiden des Aufsteigers zufrieden. Gegen Ober-Rosbach müssen die Hausherren am Sonntag auf Christoph Netopil, Marco Höchst, Alexander Märcz, Jan Anders und Leo Geppert verzichten. Hinter dem Einsatz von Manuel Hohmann und Benedikt Grzyb stehen noch Fragezeichen.

SV Teutonia Staden in Lauerstellung

Auf einen Patzer des Tabellenzweiten hofft indes der SV Teutonia Staden, der sechs Punkte hinter den Ober-Rosbachern auf Rang vier liegt. Mit dem Heimspiel gegen das Schlusslicht aus Dorn-Assenheim hat die Elf von Teutonen-Coach Thorsten Unger am Freitagabend ab 19.30 Uhr eine Pflichtaufgabe vor der Brust. "Wir wollen unsere Chance nutzen und die Konkurrenz mit einem Sieg unter Druck setzen. Mit drei Punkten gegen Dorn-Assenheim könnten wir uns auf dem vierten Platz festsetzen und bis zur Winterpause vielleicht noch etwas an Boden gutmachen, wenngleich der Tabellenführer aus Steinfurth bereits enteilt zu sein scheint", glaubt Unger. "Wir können mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden sein, wissen aber, dass unsere junge Truppe durchaus noch Luft nach oben hat. Im Derby gegen Dorn-Assenheim ist ein Sieg ganz klar unser Ziel", erklärt der Stadener Übungsleiter. Hinter dem Einsatz von Dustin Richter steht krankheitsbedingt noch ein Fragezeichen.

Aufseiten der Gäste muss Spielertrainer Marc Oliver Schütz neben den Langzeitverletzten Felix Strebert und Jeffery Williams auch auf Torhüter Marcel Pflug verzichten, der sich bei der jüngsten 1:5-Auswärtsniederlage des Tabellenschlusslichts in Ober-Wöllstadt vor Wochenfrist an der Schulter verletzt hat. "Gegen Staden haben wir aus dem Hinspiel noch etwas gutzumachen. Die 1:6-Niederlage ist deutlicher ausgefallen, als es der Spielverlauf war. Dafür wird die Mannschaft sich revanchieren wollen", ist Dorn-Assenheims Fußball-Abteilungsleiter Benjamin Krätschmer überzeugt. "Auch wenn die Ergebnisse bisher noch nicht stimmen, lässt sich in den letzten Wochen dennoch ein Aufwärtstrend erkennen. Gegen Nieder-Weisel waren wir die bessere Mannschaft und haben eine unverdiente 0:2-Niederlage hinnehmen müssen. Auch gegen Ober-Wöllstadt haben wir die erste Halbzeit bestimmt. Der Mannschaft würde es guttun, endlich wieder einmal Punkte einzufahren. Die Stadener sind zwar in der Favoritenrolle, dennoch ist eine Überraschung drin", rechnet Krätschmer dem Tabellenschlusslicht zum Start ins Wochenende durchaus Chancen auf etwas Zählbares aus.

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