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Zweitliga-Aufsteiger! Das Sportschützenteam Wetterau mit (von links) Roxana Sidi, Julian Justus, Kathrin Winter, Max Ohlenburger, Natascha Hiltrop, Luc Dingerdißen und Yasmin Schulze. FOTO: STP

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Mit Vereinsrekord zum Aufstieg in die 2. Bundesliga

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Das Sportschützenteam Wetterau ist in die 2. Bundesliga aufgestiegen; mit einem international erfahrenen Kader.

Im zweiten Anlauf hat es geklappt! Das Sportschützenteam Wetterau, steigt in die 2. Bundesliga Luftgewehr auf. Im Olympiastützpunkt Dortmund wurde die Mannschaft ihrer Favoritenrolle gerecht und siegte mit insgesamt 3930 Ringen deutlich vor dem zweiten hessischen Teilnehmer (Breitscheid)-Erdbach (3888) sowie Emsdetten (3886), Ohligs (3880), Wissen (3859), Epe (3855) und Deiringsen (3826). Im letzten Jahr hatten am Ende sechs Ringe zum Aufstieg gefehlt.

Das Team Wetterau stellte mit der rumänischen Sportsoldatin und Nationalmannschaftsmitglied Roxana Sidi auch die treffsicherste Schützin der Wettkämpfe. Sidi erzielte in beiden Durchgängen jeweils 399 Ringe. Jeweils in ihrer vorletzten Zehnerserie schoss sie eine Neun, alle anderen Schüsse waren Zehner.

In Dortmund hatten die Mannschaften zwei Wettkämpfe zu absolvieren. Im ersten Durchgang standen beim Team Wetterau auf den Positionen eins bis fünf Roxani Sidi, Julian Justus (aus dem deutschen Nationalkader), Yasmin Schulze, Max Ohlenburger und Kathrin Winter. Erkältungsbedingt kam der mitgereiste Luc Dingerdißen nicht zum Einsatz. Sido erzielte 399, Justus 397 und Winter 390 Ringe. Schulze und Ohlenburger kamen auf jeweils 388 Ringe. Mit der Gesamtringzahl und Vereinsrekord von 1962 Zählern führte das Team Wetterau vor Emsdetten (1948) und Erdbach (1947).

Im zweiten Durchgang kam die deutsche Paralympic-Nationalmannschaftsschützin Natascha Hiltrop für Yasmin Schulze ins Team hinter Sidi und Justus. Kathrin Winter rückte auf Position vier vor, und Max Ohlburger stand auf der Fünf. Sidi bestätigte mit ihren 399 Ringen aus Serien von 100, 100, 99 und 100 ihre Leistung im ersten Durchgang. Justus kam mit 394 Ringen durch Serien von 98, 98, 100 und 98 vom Stand. Ebenfalls 394 Ringe erzielte Natascha Hiltrop mit Serien von 97 und dreimal 99. Winter konnte sich gegenüber dem ersten Durchgang steigern und schoss mit 96, 97, 99 und 100 insgesamt 392 Ringe. Ohlenburger kam mit 99, 93, 99 und 98 auf 389 Ringe. Mit der Gesamtringzahl von 1968 wurde der Vereinsrekord gleich noch einmal getoppt - auf einem bundesliga-tauglichen Niveau.

"Das Team hat große Nervenstärke bewiesen und zwei fast gleiche, sehr starke Durchgänge abgeliefert", freut sich Ralf Winter, der Vorsitzende. Zweiter Aufsteiger ist Erdbach, das nach dem ersten Durchgang mit einem Ring hinter Emsdetten lag, dann aber aufholte und sich mit zwei Zählern Vorsprung den zweiten Aufsteigerplatz sicherte.

Ab Oktober schießen das Team Wetterau und Erdbach in der 2. Bundesliga Luftgewehr, deren Finale am 10. Januar 2021 in der Mehrzweckhalle des Butzbacher Stadtteils Kirch-Göns ausgetragen wird.

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