1. Wetterauer Zeitung
  2. Sport
  3. Lokalsport

»In unserer Mannschaft steckt ein toller Teamspirit«

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Mit einer Niederlage und einem Unentschieden kehrte die ersten Badmintonmannschaft des SV Fun-Ball Dortelweil von den beiden Auswärtsspielen in München zurück.

Mit einer Niederlage und einem Unentschieden kehrte die ersten Badmintonmannschaft des SV Fun-Ball Dortelweil am Wochenende von den beiden Auswärtsspielen in München zurück.

Am Samstag mussten die Fun-Baller in der 2. Bundesliga beim TSV Neuhausen-Nymphenburg antreten und trafen dort auf den erwartet schweren Gegner. Die Neuhausener standen vor dem Spiel zwar nur auf Platz sieben, hatten aber in den zwei ersten Spielen gegen die Titelfavoriten aus Fischbach und den Münchner Nachbarverein Neubiberg erwartete Niederlagen hinzunehmen. Daher war klar, dass der aktuelle Tabellenplatz keinen wirklichen Aufschluss über die Stärke des Münchner Teams zulässt.

Dies bestätigte sich dann auch im Spielverlauf. Das erste Herrendoppel mit Fabian Holzer/Thomas Legleitner ging nach sehr nervösem ersten Satz trotz einer 12:4-Führung im zweiten Satz noch mit 18:21 an die Münchner. Im folgenden Damendoppel sowie im Einzel ließen Anika Dörr und Cisita Jansen den Gegnerinnen keine Chance und siegten jeweils deutlich in zwei Sätzen (Doppel 21:15, 21:16, Einzel 21:15, 21:7).

Das zweite Herrendoppel mit Peter Lang/Nils Rotter hingegen musste über drei Sätze gehen und konnte sich trotz der 11:9-Führung im dritten Satz nicht durchsetzen. Auch im folgenden ersten Herreneinzel lieferte sich Kai Schäfer gegen Yauheni Ykauchuk aus Rußland einen hochklassigen Drei-Satz-Kimi, den der Russe letztlich mit 21:18 im dritten Satz für sich entscheiden konnte und damit den 3:2-Zwischenstand für Neuhausen zementierte. Im Mixed konnten sich wiederum in drei Sätzen Cisita Jansen und Fabian Holzer knapp durchsetzen (21:19 im dritten Satz), so dass die beiden abschließenden Herreneinzel die Entscheidung bringen mussten. Peter Lang konnte die Partie lange offen gestalten, aber die nächste Drei-Satzniederlage mit 18:21 im dritten Satz nicht mehr abwenden. Thomas Legleitner unterlag im letzten Spiel in zwei Sätzen, wodurch die 3:5-Niederlage besiegelt war.

»Wir haben es heute nicht geschafft, in den entscheidenden Situationen unsere besten Leistungen zu zeigen und zu punkten. Von den vier Dreisatzspielen konnten wir nur eines gewinnen, was diesmal zu wenig war« kommentierte Fabian Holzer den Spielverlauf.

»Diese Niederlage war vermeidbar. Wichtig ist aber, dass das ganze Team diese Enttäuschung wegsteckt«, fasste Teamcoach Klaus Rotter den Spieltag zusammen.

Mit 8:0 Punkten führte der TSV Neubiberg-Ottobrunn vor dem Spiel die Tabelle unangefochten an und war klarer Favorit gegen die jungen Fun-Baller.

Doch so klar wurde die Angelegenheit dann doch nicht, und es entwickelte sich ein spannendes Spitzenspiel auf hohem Niveau mit insgesamt fünf Spielen, die erst im dritten Satz entschieden wurden. Den ersten Punkt konnten die Dortelweiler gleich im ersten Herren-Doppel (Holzer/Schäfer) bejubeln. Im Damendoppel trafen zwei bisher ungeschlagenen Doppel aufeinander, so dass auch hier der dritte Satz erst die Entscheidung brachte.

Doch trotz einer deutlichen 18:13-Führung im dritten Satz mussten sich die Hessen erstmals mit 22:24 geschlagen geben. Auch im folgenden zweiten Herrendoppel (Lang/Legleitner) ging es über drei Sätze, und dabei behielten auch hier die Münchner mit 21:19 im dritten Satz knapp die Oberhand.

Im Herren-Einzel konnte dann Kai Schäfer mit einem starken Zwei-Satz-Sieg den 2:2- Zwischenstand markieren. Im folgenden Dameneinzel ging es dann erneut über drei Sätze, wobei Anika Dörr im zweiten Satz noch einen 4:12-Rückstand drehte, im dritten Satz mit 21:18 siegte und damit die 3:2-Führung sicherte. Nun lagen alle Hoffnungen für den vierten Punkt auf dem bisher sehr erfolgreichen Mixed. Doch diesmal konnten sich Holzer/Jansen in einem sehr ausgeglichenem Spiel im dritten Satz beim 19:21 nicht durchsetzten. Wie am Vortag musste die Entscheidung in den beiden abschließenden Herreneinzeln fallen. Das dritte Herreneinzel ging dabei in zwei Sätzen an die Münchner, die damit erstmals mit 4:3 in Führung gingen. Doch Peter Lang konnte im zweiten Einzel mit einer tollen Energieleistung trotz eines 15:19-Rückstandes im dritten Satz den Spieß noch umdrehen und mit 21:19 den mehr als verdienten Endstand von 4:4 gegen den Tabellenführer sichern. Da in den anderen Spielen unmittelbare Konkurrenten patzten, konnte man sich um einen Tabellenplatz auf Platz drei hinter Neubiberg und Fischbach verbessern.

»Die Mannschaft hat eine tolle Moral bewiesen und gezeigt, welch toller Teamspirit in ihr steckt. Ich bin wirklich stolz auf das ganze Team, auch wenn wir natürlich gerne einen Punkt mehr aus diesen zwei Spielen mitgenommen hätten«, resümierte Teamchef Klaus Rotter.

Auch interessant

Kommentare