American Football

Universe-Sieg mit Schockmoment

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(kaja). Es war ein Footballspiel, das nicht die Uhr in zwei ganz unterschiedliche Abschnitte teilte. Sondern ein Vorfall, der die Beteiligten ebenso wie die 2173 Zuschauer im Stadion am Bornheimer Hang schockierte. Die Partie der Südstaffel der German Football League zwischen dem Tabellenzweiten Frankfurt Universe und dem Fünften aus Kirchdorf, die die Gastgeber am Ende mit 38:17 für sich entschieden, hatte nach der Pause gerade erst wieder angefangen, da blieb der für die Wildkatzen spielende Österreicher Maxi Langbauer nach einem Gewühl am Boden liegen. Mit Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung wurde der Spieler direkt vom Feld aus ins Krankenhaus gebracht. Etwa eine Dreiviertelstunde lang war das Aufeinandertreffen beim Stand von 35:0 für die Hessen unterbrochen.

Universe-Headcoach Brian Caler hatte zuvor einen Auftritt seines Kaders gesehen, der ihn mehr als nur zufriedenstellte. "Das war richtig stark", kommentierte der Amerikaner die Leistung aller drei Mannschaftsteile. Trotz des pünktlich zum Kick-off einsetzenden Regens hatten die "Men in Purple" sich nicht irritieren lassen, sondern waren das erste Duell nach der vierwöchigen Spielpause fokussiert angegangen. Nicht mal fünf Minuten waren gespielt, da sorgte Wide Receiver Anthony Brooks für den ersten Touchdown, dem er später zwei weitere Abschlüsse hinzufügen sollte. Neuzugang Anthony Mahoungou war im zweiten Quarter zweimal erfolgreich.

Nach der Verletzungspause fiel es allen schwer, zurück in die Partie zu finden. Wobei Caler die Vorteile sogar aufseiten der zuvor schon vom Ausfall eines anderen Leistungsträgers gebeutelten Gegenüber sah. "Die haben danach für ihre Verletzten gespielt", so der Cheftrainer, der währenddessen versuchte, seine eigenen Männer darauf einzuschwören, vielleicht "etwas dezenter" zu Werke zu gehen, das eigentliche Ziel jedoch nicht aus dem Blick zu verlieren. "Haltet die Köpfe aus dem Spiel", ansonsten jedoch gebt alles, lautete das Kommando.

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