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Universe setzt auf Defensive

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Von: Redaktion

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Eine unangenehme Aufgabe wartet am heutigen Samstag (18 Uhr) auf die Footballer der Frankfurt Universe. Denn sie spielen bei den Stuttgart Scorpions, die Schlusslicht der Südgruppe in der German Football League (GFL) sind. Die »Men in Purple« können somit nur verlieren, denn alles andere als ein deutlicher Sieg wäre eine Überraschung.

Eine unangenehme Aufgabe wartet am heutigen Samstag (18 Uhr) auf die Footballer der Frankfurt Universe. Denn sie spielen bei den Stuttgart Scorpions, die Schlusslicht der Südgruppe in der German Football League (GFL) sind. Die »Men in Purple« können somit nur verlieren, denn alles andere als ein deutlicher Sieg wäre eine Überraschung.

Die Schwaben feierten nach enttäuschenden Wochen am vergangenen Sonntag ein unverhofftes Erfolgserlebnis. Bei den um die Play-off-Teilnahme kämpfenden Marburg Mercenaries setzten sie sich nach großem Kampf mit 43:36 durch. Frankfurt landete zuletzt hingegen zwei ungefährdete Siege gegen die Kirchdorf Wildcats und machte Headcoach Brian Caler zufrieden. »Die Defense war überragend«, frohlockte Caler, dessen Mannschaft nach zehn Siegen aus zwölf Partien den zweiten Platz in der Südgruppe sicher hat. Das bedeutet: Die Universe wird im Play-off-Viertelfinale (22./23. September) Heimrecht haben und auf den Nord-Dritten treffen. Der Gegner wird möglicherweise erst nach dem letzten Spieltag feststehen. Denn die Braunschweig Lions, die Dresden Monarchs und die Berlin Rebels liegen dicht beieinander und können jeweils noch Nord-Meister werden. »Es ist mir egal, gegen wen wir spielen werden«, sagt Frankfurts Defensive Coordinator Thomas Kösling. »Wir werden als Favorit in das Spiel gehen und freuen uns, vor unseren Fans spielen zu dürfen.«

Davor haben die »Men in Purple« noch zwei Hauptrunden-Begegnungen vor der Brust. Auf das Auswärtsspiel bei den Stuttgart Scorpions folgt am 9. September (15 Uhr) im Stadion am Bornheimer Hang das Kräftemessen mit den Allgäu Comets.

Prächtig funktioniert bislang die Defensive. Nicht zuletzt der Verdienst von Kösling, der eine der besten Abwehrreihen im deutschen Football betreut. Zur Saison 2014 übernahm der Wahl-Offenbacher, der seine Wurzeln in Limeshain hat, das Kommando, nachdem er seine aktive Karriere beendet hatte. Statistisch betrachtet ist seine Truppe in dieser Spielzeit die beste im deutschen Oberhaus. Vor allem deshalb scheint der Gewinn des German Bowl realistischer denn je. »Die Schritte zur Spitze werden immer kleiner«, sagt Kösling.

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