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Universe-Hauptsponsor kündigt Vertrag

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Von: Redaktion

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Auf dem Weg in eine solide Zukunft haben die American Footballer der Frankfurt Universe einen herben Rückschlag erlitten. Der bisherige Haupt- und Namenssponsor Samsung Electronics kündigte den Vertrag mit der für die Profis zuständigen und in die Insolvenz geratenen Frankfurt Universe Betriebs GmbH (FUB) fristgerecht zum 31. Dezember 2018. Als Grund dafür gab das Unternehmen an, seine Sponsoringaktivitäten im sportlichen Bereich neu ausrichten zu wollen.

Auf dem Weg in eine solide Zukunft haben die American Footballer der Frankfurt Universe einen herben Rückschlag erlitten. Der bisherige Haupt- und Namenssponsor Samsung Electronics kündigte den Vertrag mit der für die Profis zuständigen und in die Insolvenz geratenen Frankfurt Universe Betriebs GmbH (FUB) fristgerecht zum 31. Dezember 2018. Als Grund dafür gab das Unternehmen an, seine Sponsoringaktivitäten im sportlichen Bereich neu ausrichten zu wollen.

Sowohl für Insolvenzverwalter Thomas Rittmeister als auch für Dirk Arnold, den Vorsitzenden des Vereins AFC Universe, kam dieser Schritt überraschend. »Wir hatten die Hoffnung, dass man nach diesem schweren Jahr, das wir gemeinsam überstanden haben, auch zusammen in die Zukunft schaut«, sagte Arnold. Aufgeben werde man trotz der großen Deckungslücke für 2019, die sich aus der Entscheidung ergibt, aber nicht. »Wir werden im nächsten Jahr sicher wieder ein GFL-Team haben«, verspricht der Vereinschef. Wo sich das in der Tabelle einordnet, müsse man sehen. »Aber es gibt auch Mannschaften, die ohne so einen großen Sponsor bestehen.« Allerdings müsse der Gürtel jetzt noch enger geschnallt und jedes Detail noch gründlicher auf den Prüfstand gestellt werden. Auch Rittmeister glaubt an ein mögliches Fortbestehen des Profiteams. »Mein Wunsch ist es, trotz der unvermeidbaren Etatkürzung auch im Jahr 2019 erstklassigen Football in Frankfurt zeigen zu können«, sagte der Insolvenzverwalter.

Anders als bisher geplant, wird der Sanierungsexperte jetzt parallel zum Erstellen des Insolvenzplans, mit dem die Gläubigerversammlung ihn in der vergangenen Woche beauftragt hatte, mit den Verantwortlichen zusammen »ein tragfähiges Konzept« für die kommende Saison erarbeiten. Dieses soll auch vor der Lizenzierungs-Kommission des verantwortlichen American Football Verbandes (AFVD) bestehen. »Zum Superbowl in den USA werden wir wissen, ob und wie es weitergeht«, erklärte Arnold.

Einen Ersatz für den scheidenden Geldgeber zu finden, hält er für schwer möglich. »Das war ein echter Glücksgriff«, sagt er über den Konzern, der nach dem Aufstieg in die Erstklassigkeit bei den Footballern eingestiegen war. Man werde aber einen Marketingexperten einbinden, der nach potenziellen neuen Partnern suchen soll. Am ehesten glaubt Arnold, dass zumindest ein Teil der Summe, die auch vom sportlichen Erfolg abhängig war, über mehrere kleinere Sponsoren abzufangen sein könnte.

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